3 Monate Mia // Ein Baby erkundet das Leben

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Huch, habe ich nicht gestern erst ein Baby bekommen? Frisch geschlüpft, herrlich weich? Hmmmm. Na gut muss wohl doch schon etwas länger her sein. Immerhin sagt dies der Kalender und ja auch meine Nerven. Das Baby schafft mich. Jeden Tag, ab und zu auch Nachts. Überwiegend sind es die Tage, die mich schlauchen. Das Erste ist so herrlich anders gewesen. Während ich bei Sammy beim Stillen ein Buch, nachdem anderen las, bin ich mit meiner Tochter durchweg beschäftigt. Hier eine Hand am Köpfchen. Dort eine Hand, um den Socken wieder anzuziehen. So, nun aber vorne.

 

Das Baby

Wie es, um ihr Gewicht und alle medizinischen Fakten steht, weiß ich leider noch nicht, denn die U4 ist noch nicht gelaufen. Kurz vor dem Termin bei unserer Kinderärztin habe ich ihn abgesagt, um zu wechseln. Nach der Erfahrung im Krankenhaus mit Samuel wollte ich nicht mehr so eine grobe Ärztin an meine Kinder heranlassen. Ich brauche keinen Arzt, der mich grob und forsch über die wichtigsten Dinge aufklärt.

Meine Kinder haben das Recht liebevoll begleitet zu werden, auch von einer Ärztin. Nebenbei habe auch ich das Recht mich mit meinen Ängsten und Sorgen an eine Ärztin wenden zu können. Nun sind wir bei einer Kinderärztin mit einem Schwerpunkt in Naturheilverfahren. Genau diese Kombination ist mir sehr wichtig. Es sollte schon eine praktische Ärztin sein, die Alternativmedizin anbietet.

Mit dem Schwerpunkt hat sie einen weiteren Blickwinkel und ich denke, der wird meinen Kindern gut tun.

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Impfung

So kommen wir auch schon zum nächsten großen Punkt, der mich beschäftigt – die erste Impfung. Sie steht bei der U4 an. Ich bin wirklich gespannt, ob sich anschließend etwas an unseren Rhythmus ändern wird. Bei meinem Sohn war es zumindest immer so. Nach jeder Impfung konnte man alles, was sich eingespielt hatte schlicht weg vergessen. Nichtsdestotrotz wird auch meine Tochter auf jeden Fall geimpft. Warum? Weil es in unseren Augen der einzig richtige Weg ist.

 

Ihre Entwicklung

Mia ist ein ganz schön aufgewecktes kleines Mädchen. Sie lächelt inzwischen sehr viel. Fremdelt aber auch gern. Eine Eigenschaft, die ich von meinem Sohn nicht kenne. Meine Tochter liebt alles Vertraute. Kommt ein Gesicht über sie, dass sie nicht gleich einordnen kann, stülpt sich eine große Schnute vor und ZACK ist jede Glückseligkeit aus diesem kleinen Menschen wie ein Luftzug entwichen.

Nebenbei versucht sie sich am Greifen. Es klappt recht gut. Allerdings faustet sie noch recht viel. Warum? Ich weiß es nicht. Es ist nur so. Die Hände sind weiterhin viel zusammengeballt. Vielleicht passen sie so besser in ihr keines Mündchen. Auch so eine typische Eigenschaft, die sie von ihrem Bruder schon jetzt arg unterscheidet: sie sabbert sehr viel. Bereits jetzt kann ich ohne Lätzchen nicht mehr aus dem Haus. Es sei denn, ich habe Lust sie vier Mal am Tag umzuziehen.

 

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Doch auch wenn das Greifen etwas auf sich warten lässt, bemüht sie sich fleißig sich eigenständig auf den Bauch zu drehen. Leider. Ich hatte das alles nicht in meiner Erinnerung, dass es schon mit drei Monaten so weit ist. Das drehen auf den Bauch und zurück auf den Rücken ist bereits ein so großer Schritt in der Eigenständigkeit dieser kleinen Menschen, das ich zugeben muss ein wenig wehleidig über die Entwicklung zu blicken. Dennoch unterstütze ich sie in all dem, was sie für sich entdeckt. So ist man eben als Mutter.

 

Ihr Schlafverhalten

Ein wunder Punkt. Ein seeehr wunder Punkt. Die Nächte sind okay. Bis vier Uhr schläft sie meist in ihrem Beistellbettchen, um ab dann in regelmäßigen Abständen sich neben mir an ihrer Milchbar zu bedienen. Alles eine runde Sache. Wären da nicht die Tage. Zeit, Momente, in denen sie so gut wie überhaupt nicht schläft. Leider braucht sie diese Zeit aber. Sie kommt nur einfach nicht in den Schlaf.

Ich versuche sie stets zu pucken, zu stillen, aber wenn sie nach Stunden erst einmal eingeschlafen ist und ich sie dann ablege, wird sie in der Regel immer wach. Leider kann man sie dann nicht mehr ablegen und auch das Tragetuch mag sie nicht besonders. Ich befürchte, dass es ihr zu eng ist.

Allmählich gehen diese Tage ziemlich an meine Substanz. Immerhin braucht der Große mich auch. Zeit, die mir wirklich fehlt. Immer sage ich: „Gleich .. Moment .. ja, sofort“ und dann ist es soweit und ich wende mich ihm grade zu und schwupps ist meine Tochter wieder wach. Es ist wirklich blöd. Leider gehen mir auch die Ideen aus, um beiden Kindern gerecht zu werden.

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Unsere Stillbeziehung

Auch so ein Thema. Ein sehr belastendes Thema. Ich habe es sooo geliebt. Doch zurzeit verteufel ich es. Ich kann nicht mehr. Mia ist nie zufrieden, weder vorher, noch nachher oder aber nach einer Stunde streckt sie sich suchend in alle Himmelsrichtungen. Es geht soweit, dass ich Angst habe vor die Tür zu gehen. Es ist soo kalt draußen, doch meistens kommt sie wirklich alle halbe Stunde, wenn sie wach ist.

Meist bleibt nicht einmal Zeit sich in Ruhe etwas überzuwerfen, um etwas Privatsphäre beim Stillen zu genießen. Nein. Sie trinkt wirklich viel und hektisch. Schaut sich oft um, dockt immer wieder an und ab. Die Stimmmahlzeiten der Kleinen sind mit die hecktischten Minuten meines Alltags.

 

Kurse & andere Dinge

Da ich zwei Kinder habe, wollte ich mich bewusst für Zeit entscheiden, die NUR dem Baby gehört. Aus diesem Grund besuche ich seit ein paar Wochen einen PEKIP Kurs. Zeit, die Mia sehr schätzt. Eine Stunde Nacktheit in einem beheizten Raum, der Mama in Schwitzen bringt. Doch an diesem Dienstag geht es Mia so gut, wie nie in der Woche. Nach unserem Kurs schläft sie meist Seelenruhig ein. Selbst das Auto fahre ist an diesem Tag kein Problem mehr. Diesen Kurs werde ich mit Sicherheit eine ganze Zeit lang zu schätzen wissen und weiter besuchen.

Mein Gewicht ist nach wie vor  unterirdisch. Durfte bis jetzt noch nicht so viel davon verlieren, aber mein Gott dann ist das eben so. Einen Rückbildungskurs habe ich auch noch nicht angefangen. Bin da immer so langsam. Muss jetzt aber dringend hin. Wirklich!

 

Das war es von uns und wie geht es Euch?

 

Familie mit Baby

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Alina

Bloggerin bei Liebling, ich blogge - jetzt!
Hier schreibt Alina, Mama von zwei Kindern, 28 Jahre jung und wohnhaft am Stadtrand von Köln. Meine Leidenschaft gilt dem Schreiben, Reisen und Leben in meiner kleinen Familie.
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Schön, dass Du da warst! Sehen wir uns bald wieder?

5 comments

  1. Das merkt man erst wie groß die eigenen Kinder schon sind. Meine Jungs die ich Alleinerziehender Papa sind leider schon lange aus diesen süßen Alter heraus. Aber dafür kann ich jetzt toll mit ihnen was unternehmen wie Basteln, Fußball spielen usw. na ja, auch ab und zu mal an der Xbox zocken.

  2. Wie schön, das sich eure Mia so toll entwickelt! Mein Kleiner fing auch schon mit 3 Monaten mit den Umdrehversuchen an. Jetzt, mit 4 Monaten schafft er’s endlich. 🙂

    Wir haben hier auch Probleme mit dem Schlaf. Tagsüber. Die ersten 12 Wochen hat er tagsüber ausschließlich im Tuch geschlafen. Am liebsten draußen. Mittlerweile kann ich ihn auch mal zum schlafen hinlegen. Aber nur wenn er extrem müde ist, seinen Schnuller bekommt und er sich ein Schmusetier ins Gesicht drücken kann. Länger als 30 Minuten schläft er so aber auch nicht… Aber es kann ja eigentlich nur besser werden. Auch bei euch!

    Alles Liebe!

  3. Unsere Hummel ist jetzt 6 Wochen alt und wir haben gerade den 6 Wochen Schub überlebt. Ich bilde mir zumindest ein das die Nächte besser werden…oder ich vergesse es weil ich nicht mehr ad Ufer die Uhr schaue.
    Ich bin ganz stolz auf die große das sie so lieb ist aber es Schlauch ganz schön.
    Wenn dann auch noch die Spülmaschine kaputt ist schaffe ich gar nicht mehr…
    Ich kann es dir nachfühlen da meine Tochter sich auch nicht ablegen lässt, halt durch es wird wieder entspannter auch mit dem Stillen.

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