Gedanken einer Mutter, die ihr Baby beim größer werden begleitet: Der Beikost Start

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Wir starten mit der Beikost! Unsere Gedanken

Meine Tochter wird größer. Jeden Tag wächst sie ein weiteres Stück. Entdeckt ihre Umwelt. Schnuppert an den Reizen des Lebens. Man sieht ihr ihre große Freude an. Ihre Lust auf das große Ganze.

Doch mit dem Größerwerden tun sich weitere Fragen auf. Mit acht Monaten überlegen wir nun mit dem Thema Beikost zu starten. Die Milch, die bisher einzige Nahrung, durch den nächsten Schritt, den Brei abzulösen.

Wir, als Familie haben lange überlegt, wann der richtige Zeitpunkt für den Beikost Start für unsere Tochter gekommen ist. Denn bisher schien das Interesse für das unbekannt Farbige eher mau.

Fakt ist: wir brauchen viel Zeit. Das Baby braucht Zeit. Mama braucht in erster Linie Geduld, die Einführung eines neuen Weges ist nie einfach von heute auf morgen umgesetzt. Der Darm des Babys braucht Zeit, um die neue Nahrung anzunehmen. Die Fertigkeiten des Schluckens müssen neu ausprobiert werden. Mama und Baby brauchen Vertrauen ineinander. Müssen sich annähern.

Ich erinnere mich noch sehr gut an den Beikost Start bis hin zum ersten Löffel bei meinem Sohn. Es war der Zeitpunkt eines vollkommen neuen Abschnitts. Ein erster Schritt zur Selbständigkeit. Ein Loslassen, ein Begleiten der Eltern auf eine bisher andere Art und Weise. Von nun an gab es auch mal etwas Leckeres von den Großeltern. Die Milch stand beinah ausschließlich in Zusammenhang mit Mama oder Papa.

Eine aufregende Zeit – der Beikost Start

Begonnen haben wir bei meinem Sohn mit fünfeinhalb Monaten. Wir konnten die Neue Zeit – den neuen Lebensabschnitt kaum erwarten. Ganz im Gegenteil bei unserer kleinen Tochter. Inzwischen ist sie schon acht Monate alt und der Brei ist ein präsenter Teil in den Köpfen ihrer Eltern, aber noch lange kein beständiger Begleiter im Alltag unserer Tochter. Ich habe Zeit. Unendlich viel Zeit, da es sich bisher für mich so anfühlte als sei sie noch nicht bereit.

Wir starten mit Beikost - Gedanken einer Mamam

So hat jeder sein eigenes Alter. Sein eigenes Tempo. Wir Eltern auch. Ich habe lange überlegt wann der richtige Zeitpunkt für uns und unsere Tochter gekommen ist. Viele Stunden verbachte ich erneut mit Fachliteratur. Surfte im Internet zu vielen verschieden Suchbegriffen. Am Ende entschied ich mich vor ein paar Monaten dazu noch zu warten. Es schien mir ein guter Weg. Ein anderer als bei meinem Sohn.

Doch so langsam mit acht Monaten habe ich bei ihr endlich das Gefühl sie ist bereit. Sie beginnt den Löffel richtig rum zu drehen. Steckt ihn sich in den Mund. Inzwischen macht sie den Eindruck als wäre sie neugierig aufs Essen geworden. Ich habe mir schon viele Gedanken für den großen Tag, an dem wir hier zu Hause endgültig mit Brei beginnen, gemacht.

Jedes Kind hat sein Tempo

Wir werden die Beikost mit dem Mittagessen beginnen. Möhren, Kürbis, Pastinake eignen sich hierfür sehr gut. Ich denke, wir werden zuallererst den Kürbis ausprobieren. Aus dem simplen Grund, da Karotten gerne Bäuchleingrummeln verursachen. Mag sie das Gemüse meiner Wahl gerne, werde ich eine Woche bei der gleichen Mahlzeit bleiben. Babys mögen die Beständigkeit. Die Wiederholungen. Hat sie sich an die ersten Bissen gewöhnt, bin ich gespannt, wie lange es dauert bis ich die erste Milchmahlzeit durch Brei ersetzen kann. Ist dies der Fall werde ich als nächstes versuchen etwas Obst, als Zwischenmahlzeit einzuführen. Im Anschluss daran folgt der Abendbrei.

Damit Mia – unsere Tochter ihren ersten Brei nicht verschmäht ist es wichtig, dass sie beim Zeitpunkt der ersten Mahlzeit nicht zu hungrig, aber auch nicht zu satt am Tisch sitzt. Die Neugier auf das, was jetzt kommt ist ein wesentlicher Bestandteil eines geglückten Beikost-Starts.

Mit 8 Monaten der erste Löffel Brei

Schaue ich zurück auf den Beikost Start bei Samuel, unserem Sohn war es wirklich ein schöner Weg. Mit fünfeinhalb Monaten der erste Mittagsbrei. Wenig später etwas Obst als Zwischenmahlzeit. Etwa einen Monat dauerte es bis wir zum Abendbrei kamen. Nach und nach. Dem Kind – seinem Können angemessen.

Nachdem wir uns eines Abends gemeinsam über die Vergangenheit und unsere jetzigen Erfahrungen austauschten beschlossen wir, bei unserer Tochter einen langsameren Weg einzuschlagen. Ihren Interessen angemessen.

Wir entschieden uns erneut für einen Weg mit Brei, nur später. Sie ist bereits acht Monate alt. Trotzdem geht es uns damit sehr gut. Es scheint richtig gewesen zu sein zu warten und nichts zu erzwingen. In den nächsten Tagen wird es endlich so weit sein. Unsere Tochter startet mittags mit dem ersten Löffel Brei. Ich bin schon ganz aufgeregt. Eine ganz neue Zeit steht uns bevor. Eine spannende Zeit. Aber ich freue mich auf diese Zeit und nur darauf kommt es an.

Mein Brei.de

Papa Rene und sein süßes Baby Max erleben gerade ganz ähnliche Dinge wie wir. Sie beginnen mit der Beikost. Auf mein Brei erzählt Papa Rene über diesen aufregenden Start aus Papasicht. Ein Papa in Elternzeit. Und auch wenn hier zu Hause immer ein Papa an meiner Seite ist, ist es etwas anderes, wenn Papa das Feld übernimmt. Ein super sympathisches Duo, das ich parallel zu unserem Beikost-Start super gerne begleite, um mir Tipps und Erfahrungen zu holen.  Gemeinsam fühlt man sich immer etwas weniger allein. Findet ihr nicht auch?

Und wen noch mehr von Papa Rene und Söhnchen Max sehen möchte, kann den beiden auch auf Instagram und Facebook folgen. Es lohnt sich.

Eure Alina

Schön, dass Du da warst! Sehen wir uns bald wieder?

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7 comments

  1. spannend wie das bei dir war. unsere kleine war breiverweigerin und nach einem Monat erfolglosen Versuchens, obwohl sie uns gleichzeitig das Essen vom Teller klauen wollte, haben wir direkt mit fingerfood gestartet. Mittlerweile geht aber auch brei 😉
    Danke für den schönen Text
    liebe grüße
    Hanna

    1. Lieben Dank für Deine Erfahrungen.
      Mia ist jetzt fast ein Jahr und so langsam isst sie ganz normal, aber Brei mag sie immer noch recht gern.
      Ich finde es so schön und verrückt gleichzeitig, wie unterschiedlich unsere Kids sind.

      Liebste Grüße

  2. Oh ja ich erinnere mich auch noch ziemlich gut daran.
    Meine Tochter war mit 6 Monaten soweit das wir mit der Breikost angefangen haben, sie wurde von der Milch auch einfach nicht mehr satt.
    Wir haben auch mit Kürbis gestartet das Fan sie nicht so toll, aber Karotte fand sie suoer und hatte zum Glück auch keine Probleme mit dem Bauch.
    Nach kurzer Zeit kochte ich dann alles mögliche mit Kartoffeln zusammen und Zucchini liebte sie damals und das bis heute noch.
    Zum Glück ist sie auch ein super Anfänger Baby und hat es mir sehr leicht gemacht.

    Und heute isst sie echt alles. 🙂

    Guten Appetit für die kleine Mia und viel Spaß beim erkunden der neuen Nahrung.

  3. Ich konnte es auch kaum erwarten! Mit Punkt 6 Monaten legten wir los und ich freute mich sehr über die neue Freiheit, da ich bis zu diesem Zeitpunkt voll stillte!

  4. Das ist ja wirklich bei jedem Kind sooo unterschiedlich. Meinem Sohn konnte es nicht schnell genug gehen und er hat fast direkt vom Esslöffel! gegessen! hahaha
    Meine Tochter brauchte viel länger & kam auch nur mit kleinen Portionen zurecht. Wir hatten mit Kürbis & Pastinaken gestartet

  5. Oh man, ist das bei uns laaange her. Ich weiß noch, dass ich mich als erstes Breichen für eine Pastinake entschieden habe. Und das aus dem Grund, weil es am wenigsten Flecken macht. Ja, ich war schon immer sehr praktisch veranlagt 😉 Ich wünsche euch für eure ersten Versuche einen guten Appetit ♥ LG, Christiane

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