Es ist so weit: Unsere Tochter bekommt ihren ersten Löffel Brei.

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Viele Gedanken bezüglich unserer kleinen Tochter sind uns die letzten Wochen und Monate im Kopf rauf und runter gerattert. Seit wir Mia mit fünfeinhalb Monaten ihren ersten Brei fütterten und dieses Vorhaben absolut nicht bei ihr ankam, machten wir uns Gedanken, wann wohl in ihrem Leben der richtige Zeitpunkt für den nächsten Schritt, die Beikost, kommt.

Wir beschlossen zu warten. Geduld zu üben. Sagten uns immer wieder, dass jedes Kind anders ist. Denn bei unserem Sohn lief alles anders ab. Mit fünf Monaten probierte er seinen ersten Löffel Brei. Mit sechs Monaten aß er schon zwei komplette Mahlzeiten auf.

Bei unserer Tochter schien lange Zeit nichts über ihre geliebte Milchmahlzeit zu gehen. Doch in letzter Zeit, ungefähr seit einem Monat, erkundet sie von sich aus immer mehr das Essen auf unserem Teller. Ist neugierig. Dreht den Löffel richtig rum. Steckt ihn sich in den Mund. Knabbert unsere Frühstücksbrötchen an. Öffnet den Mund, wenn Essen auf sie zu steuert.

Unsere Chance?

Wir sagten uns, dass wir es noch einmal probieren möchten. Nur der Zeitpunkt war ungünstig. Je unruhiger die Nächte wurden, desto mehr bekamen wir das Gefühl – Milch alleine reicht ihr nicht mehr aus. Also setzten wir uns aufs Neue mit der Thematik Beikost auseinander. Entschieden uns als ersten Brei für Kürbis. Ein Schuss Öl hinzu. Jetzt konnte es vor einer Woche erneut losgehen.

Unsere Tochter ist beim zweiten Beginn der Beikost acht Monate alt. Würde sie dieses Mal beim ersten Löffel Kürbis den Mund öffnen?

Sie tat es

Wir starten bei unserem Baby mit der Beikost - ein Baby erkundet das Essen!

Vor ein paar Tagen war es soweit. Wir gingen es an. Der erste Löffel Brei näherte sich Mias Mund. Und? Er ging ganz weit auf. Ohne Probleme nahm sie den Brei vom Löffel. Drehte ihn einmal im Mund um. Schaute Richtung Himmel, als würde sie uns sagen wollen „Was ist das jetzt?“ Letztendlich wanderte der schmackhafte Kürbis in ihre unergründliche Magengegend.

Zu unserer großen Freude öffnete sich das Mündchen ein weiteres Mal. Und noch ein weiteres Mal. Siehe da, die neue Zeit der Beikost konnte also beginnen. Eine aufregende Zeit, sage ich Euch. Nach vier vollen Löffeln machte ich eine Pause. Wollte ich doch erst einmal schauen, wie ihr Magen und Darmtrakt das neue Essen annimmt. Am Tag drauf freute sie sich bereits beim Anrühren der cremigen Masse. Es folgten bei ihrer zweiten Mahlzeit gut gefüllte sechs Löffel.

Inzwischen sind wir bei einer kleinen Portion Brei. Den Abendbrei möchten wir in ca. einer Woche einführen. Die Nächte sind auch schon etwas ruhiger geworden. Zurzeit meldet sie sich zwei Mal in der Nacht. Es ist kein Vergleich zu den letzten Wochen in denen sie beinahe stündlich wach wurde.

Die Beikost

Wir starten bei unserem Baby mit der Beikost - ein Baby erkundet das Essen!

Wir befinden uns mitten in unserem aufregenden Abenteuer Beikost. Probieren uns durch die verschiedenen Gemüsesorten, um herauszufinden – was mag sie besonders gerne. Unsere Tochter hat Freude dabei. Sieht sie schon das kleine bunte Tellerchen, gerät ihr ganzer Körper in freudige Bewegungen. Es ist schön mit anzusehen, dass wir anscheinend genau den richtigen Zeitpunkt abgewartet haben. Vor ein paar Monaten fühlte sich der Weg eher wie ein kleiner Kraftakt an. Heute gleicht er einer Art Entdeckungsreise.

Max und Papa Rene kommen dieser Reise ebenfalls immer näher. Ein Vater in Elternzeit, der seinen Sohn Max beim Größerwerden begleitet. Es macht Freude sich bei den beiden auf Meinbrei.de Inspirationen zu holen. Es gibt leckere Rezeptideen. Eine Austauschmöglichkeiten, um sich am Ende des Tages mit all seinen Fragen nicht ganz so alleine zu fühlen. Vielleicht kann man es sogar am nächsten Tag noch etwas besser machen.

Die beiden sind zusätzlich auf Facebook und Instagram unterwegs. Ist mal nicht so viel Zeit im Alltag vorhanden, schaue ich dort super gerne vorbei. Es ist schön die beiden auf ihrer aufregenden Reise, die unserer so ähnlich ist, zu begleiten.

Alina

Ich bin 29 Jahre jung und inzwischen Mama von zwei Kindern. Einem Sohn (01/14) und einer kleinen Tochter (08/16). Gemeinsam leben wir am Stadtrand von Köln. Streifen durch die Wälder. Kochen, backen und tanzen zusammen.

2 Comments
  1. Bei uns ist es genau gleich. Mit 5 Monaten das erste Mal probiert, ist nicht ganz so gut angekommen.
    Jetzt mit 8 Monaten klappt das wunderbar.
    Beim Großen gab es da auch überhaupt keine Probleme 😊
    Aber jedes Kind is(s)t anders.
    Lg Steffi

  2. Falls du auf der Suche nach einigen Tipps oder Rezeptideen für die Beikostzeit bis, kann ich dir die Gruppe und das Buch “ Breifrei von Anfang an“ empfehlen. Das gibt es beim tologo Verlag, über Amazon oder eventuell in deiner Buchhandlung. Es beinhaltet kurz und knapp wichtige Basics und 138 Rezepte zum direkt nachkochen.http://www.tologo.de/breifrei-von-anfang-an/
    Ich finde es toll, dass ihr euch auf den spannenden Weg der breifreien Beikost macht. Ich freue mich schon auf eure Erfahrungen, Tipps, Ideen und Rezepte, die ihr ausprobiert habt.
    Liebe Grüße
    Karo

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