Finde eine gute Überschrift: Die schrecklichsten Überschriften aller Zeiten

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Finde eine gute Überschrift

Nachdem ich das ganze Wochenende Freundschaft mit der Kloschüssel schloss, dazu aber morgen mehr, wenn es mir wieder besser geht, hatte ich viel Zeit die Gedanken kreisen zu lassen und mir über mein soziales User Verhalten Gedanken zu machen. Ich habe ja angekündigt das mein Blog einjährigen Geburtstag feiert und ich deswegen so einige Dinge aufklären möchte. Im ersten Teil sprach ich über Kooperationen und warum ich diese auf meinem Blog zulasse bzw. sogar froh darüber bin, welche machen zu dürfen.

Heute möchte ich mich über Überschriften mit euch austauschen und meine Haltung zu diesen. In jedem Ratgeber über das Bloggen steht, das Überschriften das non plus Ultra für einen erfolgreichen Artikel sind. Nun ja mag sein, aber ich habe dennoch ein paar andere Ansichten zu diesem Thema, denn diese Sachen „wie du richtig Überschriften schreibst“ oder „wie du endlich glücklich wirst“ ziehen bei mir zumindest schon lange nicht mehr! Wisst ihr was mir persönlich bei diesen wie Überschriften immer durch den Kopf geht?
Wer bist du, das du mir sagen kannst wie ich etwas zu tun habe?

Highlight an Überschriften

Das Highlight an diesen Überschriften ist meist eh, das wir auf einen Artikel geleitet werden der uns suggeriert hier erfährst du noch mehr über das glücklich sein und das du dort auch endlich deine Antwort auf das versprochene wie du findest und dann? … Meistens wird dir ein kostenintensiver Kurs oder ein kostenfreier Newsletter zum Tehma angeboten, damit du dort dann mehr erfährst. Schrecklich. Ich möchte beim lesen die Antwort finden, wenn sie mir versprochen wird und nicht beim rumklicken und suchen auf der jeweiligen Seite.
Also diese wie Überschriften mag ich nicht und klicke ich auch eigentlich nicht mehr an. Ich lese zurzeit ein Buch, sogar von meiner Lieblingsautorin und in diesem Buch ist jedes neue Kapitel mit wie Überschriften besetzt und des nervt mich.

Der zweite Überschriftklassiker ist: „Sie macht was du niemals erwartet hättest„. Oft genug habe ich solche Texte angeklickt und war immer enttäuscht. Ich finde es gibt nichts schlimmeres, als beim Lesen Erwartungen zu haben und dabei enttäuscht zu werden. Warum kann ich gerade gar nicht so erklären, aber es ist so und weil dies so ist gehe ich auf keine einzige Überschrift mehr, die mir vor dem Lesen schon eine Schocknachricht verspricht. Immer wenn ich selbst das Gefühl bekomme: „Mensch, das klingt interessant gehe ich lieber weiter, als das ich drauf klicke und meine Neugier wieder missbraucht wurde“.

Die schönsten Überschriften sind solche, die einen Teil aus dem Text wiederspiegeln. An einer Stelle des Textes stößt man auf einmal auf die Überschrift und auf einmal fühlt man sich angekommen und denkt sich: „ach, das hat der Autor gemeint“ und schon bekommt man ein ganz neues Gefühl beim Lesen, finde ich zumidest  – was findet ihr?

Oder solche Überschriften die schlicht und einfach zum Text passen wie, meine Home Story, mein Beauty Produkt, meine Geschichte, mein Leben und andere Katastrophen etc.pp das finde ich persönlich vieeeeeelll ansprechender, als irgendwelche Klassiker, die jeder benutzt.
Und auch solche Dinge wie die 50 schönsten Orte der Welt oder 50 Fakten, also ich für meinen Teil denke mir nicht oh Hochachtung für den Autor, das er sich so viel Mühe gemacht hat. Ich denke oh Gott so viele Orte besuche ich doch im Leben nicht in der nächsten Zeit. Eine immer wiederkehrende Reihe mit fünf Orten wäre viel schöner oder eine Auflistung fünf außergewöhnlicher Blogger wäre viel sympathischer, als diese 20 Blogs solltest du kennen und raus kommen 90% die jeder unter uns kennt, da sie geil sind.
Authentisch, ehrlich, zum Thema passend, nicht schocken, sondern einfach dem Thema entsprechend ohne lange zu überlegen finde ich viel sympathischer, als die perfekte Überschrift wie sie im Buche steht.

Aber was sagt ihr denn zu diesem Thema? Wie und warum die richtige Überschrift, wie du sie erreichen kannst? Was ist eure Meinung?

In liebe Eure Alina[woocommerce_social_media_share_buttons]

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Bloggerin bei Liebling, ich blogge - jetzt!
Hier schreibt Alina, Mama von zwei Kindern, 28 Jahre jung und wohnhaft am Stadtrand von Köln. Meine Leidenschaft gilt dem Schreiben, Reisen und Leben in meiner kleinen Familie.
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Schön, dass Du da warst! Sehen wir uns bald wieder?

8 comments

  1. Ich habe da mal eine Frage:
    Du schreibst, dass dir „Wie…“ Überschriften zuwider sind. Doch gleichzeitig wird in „Ähnliche Beiträge“ unter diesem Beitrag der „Die Sache mit dem guten Content und wie wichtig ist er wirklich für deinen Blog?““ Beitrag vorgeschlagen.
    Und das ist ja auch eine „Wie…“ Überschrift, nur anders formuliert und mit Fragezeichen am Ende.
    Magst du also „Wie…“ Überschriften erst seit kurzem nicht mehr oder magst du sie nicht, verwendest sie jedoch selbst trotzdem? 🙂

    Lieben Gruß ♥

    1. Ich habe ja einleitend auch geschrieben das ich mich selbst durch viele Ratgeber gearbeitet habe und natürlich Tipps von denen angenommen habe und selbst geguckt habe wie diese bei meinen Lesern ankommen. Dann habe ich mein eigenes Verhalten beobachtet und fest gestellt das ich selbst auf solche Überschriften kaum reagiere. Klar habe ich auch mit solchen Überschriften gearbeitet und anhand meiner Zahlen Feststellungen betrieben und mich dann auf mein Verhhalten konzentriert. Ich habe seitenweise Dokumente vom Affenblog ausgedruckt und studiert wo es um die Themen richtige Überschriften finden und erstellen ging. Doch letzendlich hat mir das nicht geholfen, sondern ganz im Gegenteil es hat mir die Kreativität genommen und den Flair. Was ich so schade finde das ich nun zu meinem einjährigen bestehen eine kleine Zusammenfassungerstellen möchte, was ich gelernt habe.

      Lieben Gruß

  2. Hallo Alina,
    ich gebe dir absolut Recht! Dieser ganze Zirkus, der um Überschriften gemacht wird, nervt total! Vor allem, weil man tatsächlich genervt und abgeschreckt ist von den ach so professionellen, angeblich SEO-kompatiblen, nichtssagenden Überschriften.

    Ich halte es da ähnlich wie du: ICh mag es, wenn die Überschrift zum Text passt. Ich mag aber auch kreative Überschriften, die neugierig machen, die witzig sind, oder die den Sinn des Textes beeinflussen können. Ich weiß aber auch, dass es manchmal ganz schön schwierig ist, gute Überschriften zu kreiieren, und dann landet man doch wieder bei so ausgelutschten Sachen wie „Mein Wochenende in Amsterdam“ oder „Der XY Lipstick – mein Favorit“. 😀

    Aber ich denke, das ist immer noch besser als „5 Blickwinkel, aus denen du Amsterdam noch nie gesehen hast“ oder „Wie ich den perfekten Kussmund hinbekommen habe“ 😀

    Viele liebe Grüße
    Julia

  3. Moin,

    da werden jetzt aber einige Super-Blogger weinend zusammen brechen. Dabei ist provozieren, bereits in der Überschrift, gerade total in.

    Aber ich gebe Dir absolut Recht. Diese ganzen „Wie Du xxx richtig machst“, „Der ultimative Weg zu xxx“ und diese unsäglichen „Du glaubst nicht, was dieses Eichhörnchen gerade gemacht hat“-Überschriften sind einfach nur noch öde. Auch Deine Erfahrung, hinter diesen Überschriften Seiten zu finden, wo direkt ein Bettel-PopUp aufblinkt oder man den Newsletter abonnieren muss um an die „Ultimativ einmaligen Tipps“ zu kommen kann ich nur bestätigen.

    Naja, irgendwann werden die Schreiber von solchen Überschriften auch merken, dass die gar nicht mehr so gut ankommen wie zu Beginn dieses Trends.

    LG Thomas

    1. Ich möchte niemandem auf die Füße treten 🙂 aber schon gerne mal loswerden, das ich für meinen Teil solche Dinge nicht mehr anklicke und ich denke der Trend geht dahin das authentisch im kommen ist.

      Mcih nervt es hauptsächlich am meißten, weil dadurch gute Texte verblendet werden und nicht gelesen werden und gerade kleine Blogger sich ein Vorbild an solchen Ratschlägen nehmen.

      Ich finde wir sollten mehr so sein wie wir sind und dabei einen Weg finden.

  4. Ach, Du sprichst mir aus der Seele. Ich finde solche Überschriften auch ganz schrecklich und klicke da schon aus Prinzip nicht drauf. Überhaupt sind diese ganzen Bloggertexte ziemlich furchtbar, ich hab dazu vor ein paar Monaten schon einmal einen recht bissigen Beitrag geschrieben weil es mich so unendlich nervt. Ich nehme auch oft einfach einen Auszug aus meinem Text als Überschrift oder etwas witziges, unerwartetes was eben gerade passt. Nervig finde ich daher auch den Tipp, immer ERST die Überschrift zu schreiben und dann den Text. Die Begründung der Tippgeber: Weil man dann schon einen roten Faden hat, an dem man sich entlanghangeln kann. Genau so entstehen dann langweilige Überschriften die etwas versprechen, was viele gar nicht halten können. Ich schreibe erst und such mir dann eine Headline, die dazu passt.

    1. Es freut mich, dass du den Kern auch so empfindest wie ich.
      Ich finde nichts schrecklicher, als erst die Überschriften zu finden und DANN den Text so vergeht die ganze Kreativität.

      Liebe Grüße Alina

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