Eine Liebeserklärung an das Familienbett, weil es zu uns, unseren Bedürfnissen passt!

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Bevor ich Mutter wurde, habe ich mir nie die Frage gestellt: wie meine Kinder Mal schlafen werden. Selbst in der Schwangerschaft kam nie ein Gedanke dazu auf. Eigentlich galt immer nur das Prinzip, meine Kinder sollen so schlafen, wie sie schlafen können. Aus dem einfachen Grund, das ich erholt sein möchte. Erst als mein Sohn auf die Welt kam spürte ich plötzlich wie viel Konfliktpotenzial das Thema Schlaf, als auch das große Thema Familienbett beinhaltet.

Das Lustige für mich an diesem Thema ist nicht der Konflikt, sondern viel mehr die Tatsache, dass ich herausfinden musste, was ein Familienbett überhaupt ist. Nachdem Sam auf die Welt kam, schlief er dort, wo ich mich aufhielt. Vor allem nachts bin ich sicherlich nie auf die Idee gekommen ihn zu stillen, um so lange zu warten, bis ich ihn anschließend wieder umlegen kann. Gerade auch weil wir kein Beistellbett hatten, nur einen Stubenwagen. Der Alltag mit meinem Baby schlauchte mich, also schlief ich so, wie ich es konnte. Mit meinem Baby auf dem Kopf, in einer Kuhle, die es sich liebevoll erkämpft hatte. Hauptsache neben mir, der Rest war, bzw. ist diesem Kind immer noch schlicht weg egal. Also ist es mir das auch.

 

Unser Familienbett, unsere Entscheidung

Als ich erfuhr, dass das Familienbett ein umstrittenes Thema ist, dachte ich erst an einen schlechten Scherz. Eltern und Kinder sind doch diejenigen, die den Takt ihres Lebens vorgeben. Können Eltern gemeinsam mit ihren Kindern nicht erholsam in einem Bett schlafen, dann funktioniert es einfach nicht. Können Babys/Kinder nicht alleine in ihrem Zimmer schlafen, signalisieren sie es uns. Das Thema Schlaf ist so eine individuelle und persönliche Geschichte, dass ich überhaupt niemals, auch nicht ansatzweise verstehen kann, wie sich Dritte dazu äußern können.

Wenn man an seinem Schlafleben leidet, muss man es ändern. Wie? Das finde ich, muss individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Personen abgestimmt werden. Ich habe bewusst Abstriche gemacht. Ich schlafe mit meinen Kindern in einem Bett, weil mir die Dauer meines Schlafs wichtiger ist, als die Intensität. Ab und an ist wirklich so wenig Platz, dass wir unseren Sohn in der Nacht in sein Bett, das wir ans Fußende gestellt haben umlegen müssen. Die Folge? Er krabbelt immer recht früh rüber in unser Bett, wo er meistens wieder einschläft. Nur nicht immer, deswegen lassen wir ihn oft gleich bei uns liegen.

 

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Unser Schlafplatz, passt nur zu uns!

Unser Schlafzimmer ist kein Rückzugsort für uns Eltern, es ist der Schlafplatz für die ganze Familie. Das ist gut so. So soll es sein und nicht anders, weil wir vier uns so am wohlsten fühlen. Ich kann nicht schlafen, wenn ich nicht die leisen Atemgeräusche meiner Kinder höre. Wir haben uns nicht nur für ein Familienbett entschieden, weil es das Beste für unsere Kinder ist. So weit waren wir damals überhaupt nicht in dem Thema drin, dass dieser Punkt für oder gegen eine Entscheidung gesprochen hätte.

Wir sind schlichtweg egoistisch. Keiner von uns kann einschlafen, wenn er nicht dieses leise zischende Atemgeräusch der Kinder hört. Oft wache ich mitten in der Nacht auf, habe schlecht geträumt, doch dann wandert eine Hand von mir auf den sich immer wieder leicht hebenden und senkenden Brustkorb meines Kindes. In diesem Augenblick weiß ich, es ist alles gut!

 

Das passende Bett für unsere Tochter

Für unsere Tochter haben wir nicht lange nach einem geeigneten Bett gesucht. Uns ist recht schnell klar gewesen, so wie wir schlafen, das passt für uns. Wir brauchen nur mehr Fläche zum Schlafen. Deswegen haben wir uns für ein Beistellbett entschieden. Die bequeme, einfachste Lösung für das Baby einen geeigneten Schlafplatz zu erschaffen, der ganz nah an Mama dran ist. Am Anfang bin ich etwas skeptisch gewesen. Ich konnte nicht recht glauben, dass meine Tochter in ihrem, für sie vorgesehenen Bettchen schlafen wird. Aber es funktioniert. Die erste Hälfte der Nacht, bis ca. zwei, drei Uhr schläft sie friedlich auf ihrem Schlafplatz.

Mitten in der Nacht, bevor es in die Tiefenschlafphase übergeht, meldet sie sich, damit sie etwas trinken kann. Ab da an Schlafen wir aneinander gekuschelt, Arm in Arm gemeinsam wieder ein. Dieses Konzept passt zu uns wie die Faust aufs Auge. Warum? Weil wir alle glücklich sind. Es geht uns gut damit. Würde es das nicht gehen, würde ich etwas ändern.

 

Unser zu Bett geh Ritual

Wenn es abends gegen sieben Uhr heißt: “Ab ins Bett Kinder” übernimmt einer von uns0 Eltern je eins der Kinder. Früher haben wir uns abgewechselt. Heute muss jeder ran. Unserer Tochter wird noch einmal frisch gemacht, gekämmt, massiert und bekommt einen frischen Schlafanzug an. Ist alles zu ihrer Zufriedenheit, was man gleich in ihrem völlig entspannten Gesicht sieht, bekommt sie zum Schluss ihren süßen, rosa Pilzschlafsack übergestreift. Im Schlafzimmer lesen wir mit dem Großen eine Geschichte, kuscheln, während wir den Gefühlen des Tages genügend Raum geben, um sich zu verabschieden. Mir ist es immer wichtig, dass abends alles schön ist. Dass kein Streit herrscht. Dass man sich zeigt, dass alles gut ist. Meistens kommt der Augenblick, in dem alles passt. Wir drücken uns noch mal, während Papa alle Lichter aus macht.

Müde bin ich, geh zur Ruh, schließe beide Äuglein zu … ”

 

Schön, dass Du da warst! Sehen wir uns bald wieder?

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2 comments

  1. Wir haben nun ein Beistellbett von Roba gekauft und auch schon aufgebaut. Bei Baby-Walz gab es recht große Auswahl und man konnte sich vor Ort ein richtig gutes Bild vom Material und von der Verarbeitung machen. Gekauft haben wir es dann aber online :-), da war das selbe Modell inkl. Nestchen und Himmel 25 Euro günstiger! Wir sind auf jeden Fall schon mal sehr zufrieden damit. Mal sehen, was Krümel dazu sagt und mal sehen, wie es sich in der Praxis dann schlägt.

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