Liebling, mein Schwangerschaftsupdate der 30. Schwangerschaftswoche!

Die letzten 30. Schwangerschaftswochen sind unheimlich schnell ins Land gezogen. Wie oft ich mein Gefühl in der letzten Zeit mit meinen Liebsten geteilt habe? Unzählige Male. Wenn ich daran denke, dass wir in 10 – spätestens 12 Wochen oder sogar früher einen neuen Menschen bei uns begrüßen dürfen, bekomme ich leichte Schnappatmung. Ich bin noch nicht so weit. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich für das Baby überhaupt nichts vorbereitet. Das Einzige, dass ich bisher geschafft habe, sind Samuels Babyklamotten aus dem Keller zu holen und zu sortieren. Ansonsten stehen momentan andere Gefühle an erster Stelle.

 

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Am Anfang der Schwangerschaft kämpfte ich am häufigsten mit den Gefühlen, dass ich schlicht weg überfordert war: Mir war jeden Tag so unsagbar schlecht, ich war müde, der Umzug stand an und mein Sohn hatte überhaupt keinen blassen Schimmer was mit unserer Familie passiert.

Mit der Zeit, meinem wachsenden Bauch, viel Geduld, Liebe und vielen Geschichten haben wir uns in die neue Situation eingefunden. Samuel ist wirklich unheimlich süß. Jeden Tag versteht er die neue Situation ein wenig besser. Er hilft nicht wirklich mit, dafür ist er viel zu klein. Er ist auch nach wie vor trotzig, ein echter Zweijähriger, aber wir Erwachsenen nehmen die Situation lockerer.

Ich bin viel ruhiger als zu Beginn der Schwangerschaft. Manchmal kommt es vor, dass ich im Supermarkt 15 Minuten rum stehe und meinem Sohn gut zu rede, weil dieser nicht aus seinem Einkaufsauto aussteigen möchte. Er schreit, weil er wütend ist und nicht gehen möchte. Ich finde, dass er das sein darf. Inzwischen sind mir die Blicke auf meinen Bauch und das schreiende Kind egal. Ich bin eine gute Mutter. Wisst ihr wieso? Weil ich eine liebevolle Mutter bin, die da steht und redet, bis wir uns in den meisten Fällen irgendwann geeinigt haben.

Und manchmal greife ich auch einfach durch. Je nachdem ob es wirklich wichtig ist oder nicht. Ich hinterfrage mich, die Konsequenz seines Verhaltens und welche Gefahr am Ende dahinter steht.

 

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Ich glaube das meiste verarbeitet unser Sohn nachts. Schlafen tun wir beide sehr schlecht. Er wacht beinah jede Nacht gegen 12 Uhr auf. Schreit und schreit und nichts hilft. Das ist furchtbar anstrengend, weil er wirklich einfach nur schreit. Berührt man ihn, wird es schlimmer. Spricht man ihn an, wird er wütend. Es fällt mir persönlich unglaublich schwer diesen kleinen Körper neben uns sitzen zu sehen und nichts tun zu können. Nebenbei zehren diese Nächte unheimlich an meinen Kräften. Das Durchschlafen fällt mir schwer. Meistens muss ich drei bis vier Mal auf die Toilette rennen. Nebenbei tritt das Baby nachts sehr viel. Alle Tritte sind unheimlich schön, aber auch sehr intensiv. Oftmals fällt mir das Einschlafen nach einem Toillettengang sehr schwer.

Gott sei Dank ist der Schlaf mein einziges Wehwehchen. Ansonsten leide ich an keinen weiteren Beschwerden. Mir geht es so gut, dass ich immer noch im Krankenhaus arbeite. Unfassbar, aber wahr: Ich verteile Essen. Ziehe Schuhe an und helfe, wo ich kann. Noch vier Wochen dann habe ich auch das geschafft.

Ansonsten geht es dem Baby sehr gut. Es wiegt inzwischen etwas mehr als 1500 Gramm und alles sieht gut aus.

Mein Yoga Kurs am Donnerstagabend ist mein Rettungsanker in der Woche. Das Baby und ich besuchen ihn seit der 16ten Schwangerschaftswoche und lieben nichts mehr als diesen Kurs. Ich glaube, er ist ein Grund dafür, warum es mir so gut geht.

Und wie geht es Euch zur Zeit?

In Liebe, eure Alina!

Schön, dass Du da warst! Sehen wir uns bald wieder?

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