Mama im Gedankenrausch

Gerade sitze ich im Café um die Ecke und lasse meine enttäuschten Gedanken des Tages Revue passieren. Ein Tag an dem ich mir viel vorgenommen habe: Samuel hat von gestern auf heute bei seiner Oma übernachtet, Papa liegt zu Hause krank im Bett und ich? Gute Frage! Eigentlich wollte ich jede Menge organisieren, buchen, planen und umstrukturieren. Zeit, die ich dringend brauche, weil mir all die unerledigten Dinge in meinem Kopf umher spucken. Ab und an geht es soweit, dass sie mir meinen wohlverdienten Schlaf rauben.

Mama macht sich Gedanken
Mama macht sich Ihre Gedanken …

Es ändert leider nichts. So sehr ich versuche die Situation zu verändern: heute kann ich die Dinge, die ich mir fest vorgenommen habe nicht mehr erledigen. Mein Alltag ist an die Freundlichkeit anderer gebunden. Irgendwie muss ich

Vorgestern wurde uns spontan das Internet von NetCologne abgestellt. Warum? Gute Frage! Der Sachverhalt liegt eigentlich anders auf der Hand. Wir wollten zum 01.05.2016 aus unserem Vertrag raus. Doch statt die eingereichte Kündigung im Januar zu akzeptieren haben sie sich willentlich dessen widersetzt und statt eine schriftliche Kündigungsbestätigung uns zuzusenden bekamen wir immer wieder Post das der laufende Vertrag ab dem 14.03.2016 in die neue Wohnung geschaltet wird.

Auf mehrmalige Anrufe das dies bitte nicht geschehen soll und wir einfach nur die Kündigungsbestätigung haben wollen, schaltete NetCologne letzendlich unseren Anschluss am 14.03.16 tatsächlich ab.

Doch dessen nicht genug: auf mehrmalige Beschwerde, Besuche vor Ort und der Versicherung das der Anschluss spätestens zur nächsten Akzualisierung wieder freigeschaufelt wird ( um Mitternacht) zum folgetag passierte erneut nichts.

Ich wendete mich mich also an das Social Media Portal von NetCologne und siehe da wir bekamen einen Anruf. Dieser Anruf nahm mir dann auch gleichzeitig den Glauben denn statt uns wie versprochen wieder ins Internet zu verbinden hatte NetCologne unseren Anschluss komplett deaktiviert. Es bedeutet ein Techniker muss kommen. Ich bin morgen nichts da. Mein Freund ist nicht da, aber uns wurde versichert das sich der Techniker frei im Haus bewegen könnte ohne unsere Anwesenheit. Wir riefen nochmal an um nachzufragen.

Vor einer ner stunde bekamen wir eine sims zur terminbestätigung in der ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, das einer vor Ort sein muss um den Techniker rein zu lassen. Bitte was? Vor einer Stunde telefonierten wir noch und wurden ausdrücklich darin bestätigt das wir NICHT VOR ORT sein müssen.

Hat denn überhaupt einer bei euch eine Ahnung?

Nun in sitze ich hier im Café und versuche wenigstens meine Zugfahrt morgen zu planen und buchen. Der Rest muss leider liegen bleiben, dabei hatte ich solche schönen Beiträge die Woche für euch vorbereitet. Mein Wochenende in Bildern, das wirklich schön war musste ausfallen, denn so viele Bilder schaffe ich nicht am handy zu bearbeiten. Heute hatte ich eine tolle Shopvorstellung für euch, die leider ebenfalls ins Wasser gefallen ist. Mama macht also gezwungenermaßen mal Pause.

Gibt es schlimmeres? Ja sicher. Dennoch nervt mich die Art mit der Kunden behandelt werden inzwischen abgrundtief. Daher musste ich einen Beitrag zu Meinem Erlebnissen veröffentlichen. Ich habe nämlich den fahlen Beigeschmack das es diesen großen Konzernen einfach nur noch um ihren Profit geht.

Das aus hinter all diesen Ausfällen, Gesprächen Geschichten und Gesichter stecken ist den Menschen wohl entfallen. Es ist doch kein Wunder das wir uns zurück ziehen uns unsere eigene Suppe köcheln. Das wir all unseren Partner misstrauisch gegenübertreten. Meine erste Reaktion war heute an all meine Vertragspartner mit denen ich noch etwas zu besprechen hatte, sei es meine Krankenkasse, Bank oder ähnliches eine Anfrage in genau eben jenem Ton zu senden wie NetCologne uns entgegen getreten ist. Auf einmal rutschen alle auf eine Schiene ohne das wir es mit großer Absicht beabsichtigen würden.

Denn das schlimmste Gefühl an dieser Geschichte ist nicht die Tatsache das ich kein Internet habe oder unfair behandelt werden, sondern dieses unglaublich blöde Gefühl keine Macht in der halt zu halten. In der letzten Instanz muss es über einen Anwalt gehen und das dies diese Firmen die dies willentlich mit einem Kunden abziehen so genau wissen macht mich unglaublich wütend.

Wir müssen uns nicht wundern, wenn wir unsere Gesellschaft mit solch einem Verhalten gegen die Wand fahren. Es ist ignorant, gleichgültig und zutiefst frustrierend.

Ich bin gespannt wie es weiter geht und ob am Ende doch die Fairness wieder Siegen wird!

Alina
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Alina

Bloggerin bei Liebling, ich blogge - jetzt!
Hier schreibt Alina, Mama von zwei Kindern, 28 Jahre jung und wohnhaft am Stadtrand von Köln. Meine Leidenschaft gilt dem Schreiben, Reisen und Leben in meiner kleinen Familie.
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Schön, dass Du da warst! Sehen wir uns bald wieder?

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