Wer bin ich? Über die spannende Reise zurück zu mir selbst #2 – 1000 Fragen

Wer bin ich, wenn ich nicht gerade Mutter bin? Mutter sein und Ich dabei bleiben. Diese Frage hat in der letzten Zeit einige von Euch beschäftigt, oder? Was kam bei Euch beim ersten Teil heraus? Kennt ihr Euch noch? Oder müsst ihr Euch eingestehen, dass ihr überhaupt nicht mehr so recht wisst, wer ihr seit, wenn ihr nicht gerade in der Mutterrolle (fest)steckt? Ich, für meinen Teil, dachte immer, dass ich mich noch kenne. Gut für mich sorge, wenn denn mal Zeit dafür bleibt.

Selbstfürsorge ist ein großer Punkt im Leben einer Mutter. Nicht wahr? Es ist nicht leicht für sich zu sorgen, während da Menschenkinder sind, die Deine volle Aufmerksamkeit brauchen und sogar von Herzen verdienen. Der springende Punkt ist nur! Du Verdienst sie auch. Der Knackpunkt an der ganzen Sache. Wir müssen selbst lernen auf uns zu achten, während der vermeintliche Druck von außen immer größer wird. Gibt es nur eine Möglichkeit Stress und Ärgernis von sich selbst abzuwenden. Durch seine eigenen Gedanken. Wir müssen lernen gut zu uns zu sein. Uns selbst wertschätzen. Nur wenn wir selbst wissen, was wir an uns haben. Wer wir sind. Können auch andere Menschen es unserem Weg gleich tun. Ich möchte gerne mit dem zweiten Teil, der #1000fragenanmichselbst Reihe weitermachen und schauen, ob ich mich wirklich so gut kenne, wie ich es vor diesem Experiment annahm zu tun.

Seit ihr bereit?
Wer von Euch ist wieder mit dabei?
Oder kennt ihr Euch tatsächlich so gut, dass ihr dieses Experiment nicht eingehen braucht?

Wer bin ich noch, wenn ich nicht gerade Mutter bin? Ein Experiment

1000 Fragen an mich selbst // Wer bin ich?

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Leider… Leider… Ja…

Es ist eigentlich ein Wunder, dass ich überhaupt einen öffentlich Blog betreiben kann und dies auf so persönliche Art und Weise, denn im Grunde lege ich jedes Wort von Anderen auf die Goldwaage. Negative Worte verletzen mich meist zutiefst. Ich merke aber mit zunehmendem Alter, dass ich gelassener werde. Lerne Dinge, bzw. andere Meinungen stehen zu lassen, während ich mich auf meine konzentriere. Oder überdenken, je nachdem wie der Andere seine Meinung mir gegenüber kundgetan hat.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Morgens. Wenn die Sonne aufgeht. Der Tag erwacht. Die Nacht ihre Dunkelheit verliert und alles nach Anfang schreit.

23. Kannst du gut kochen?

Es geht. Mal ja. Mal nein. Ich mache immer alles viel zu schnell. Bleibe nie bei einer Sache und so verkocht mir leider vieles.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?

Der Frühling.

Zarte Knospen. Das Leben erwacht von Neuem. Der Klang der Vögel. Nicht zu heiß. Nicht zu kalt. Zum ersten Mal, seit langer Zeit, von zarten Sonnenstrahlen, das Gesicht kitzeln lassen. Das erste Mal ohne Jacke irgendwo gemütlich in die Sonne setzen. Der Frühling ist für mich immer ein Neuanfang mit ganz vielen wunderschönen „zum ersten Mal“ Augenblicken, die das Herz zum tanzen bringen.

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?

Letzten Sonntag. Der Tag nach unserem Kindergeburtstag. Es gab mal wieder Fernsehen am hellichten Tag. Faulenzen. Trödeln. Toben. Nichtstun. Ich war wirklich richtig doll kaputt von der Planung und allem drum herum, dass ich es nach sehr langer Zeit sogar endlich mal wieder genossen habe, nichts zu tun.

26. Warst du ein glückliches Kind?

Ja, das war ich. Ich musste schon früh lernen Verantwortung zu übernehmen. Die ein oder andere Situation war mitunter vielleicht auch nicht wunderschön, aber noch heute, denke ich gerne an meine Kindheit zurück. An diesen Geruch. Die Geborgenheit. Das Vorlesen. Ich war wirklich sehr gerne Kind und vermisse es sogar ein wenig wehmütig.

27. Kaufst du oft Blumen?

Wenn ich es schaffe einmal in der Woche. Gibt es denn eigentlich etwas hübscheres als frische Blumen in den eigenen vier Wänden?

28. Welchen Traum hast du?

Die Welt zu verändern. Ich weiß, das ist nicht gerade ein kleiner, bescheidener Traum. Doch schaue ich in die Welt, sehe ich all das Unrecht und wünsche mir nichts sehnlicher, als all dies nur ein kleines bisschen besser zu machen.

Zu meiner Verteidigung muss ich wohl sagen, dass für mich, die Welt zu verändern, schon bedeuten kann, dass ich nur einen einzigen Menschen berühre oder er anders aus einer Unterhaltung heraus geht. Weniger beladen. Sich nicht schlecht fühlt, für all das Große, was er täglich leistet. Ein Lächeln. Ein guter Gedanken für sich selbst, das würde mir schon reichen für einen Tag, um zu behaupten, die Welt ist heute ein ganz klein wenig besser, als gestern.

29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?

7

30. Welches Laster hast du?

Keine natürlich … Ich bin vielleicht nur ein wenig chaotisch. In dem ein oder anderen Moment etwas zu temperamentvoll, um Dinge ruhiger angehen zu lassen, damit sie gar nicht erst so chaotisch werden.

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Ich muss überlegen. Es war mit Sicherheit ein Thriller. Mir mag nur gerade nicht einfallen, welcher genau es war. Moment. Ich schaue eben einmal nach.

 

Genau! Es war einer von Jeffery Deaver: Der Giftzeichner (Amazon-Werbelink)

32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?

Weil ich es nicht zum Friseur schaffe.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?

Leider ja. Ich hasse es, aber irgendwie ist es auch so unfassbar praktisch, was es alles kann.

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?

Eindeutig viel zu wenig und jede Rückbuchung frustriert mich zunehmend.

35. In welchen Laden gehst du gern?

DM und Rossmann sind meine beiden Lieblingsläden geworden. Für mehr bleibt kaum Zeit und Geld, aber in Drogerien stöber ich tatsächlich immer mal gerne durch die Reihen.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Bier

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?

Nein, leider nicht. Ich bleibe immer viel zu lange und möchte nie gehen.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?

Mit dem Schreiben, einer Agentur oder etwas, dass mit Werbung/Kommunikation und „sich verbinden“ zu tun hat. Mir macht das alles schon echt richtig großen Spaß, wenn sich von meiner Selbständigkeit am Ende eine Hilfsorganisation gründen ließe, hätte ich alles, wovon ich träume, geschafft.

39. Willst du immer gewinnen?

Würde ich nun schreiben „nein“, würde es mir wohl selbst besser gefallen, es wäre nur vermutlich gelogen.

40. Gehst du in die Kirche?

Selten. Ich persönlich bin nicht getauft. Nicht damit aufgewachsen und oft erscheint mir das Ganze Thema mit vielen unklaren Fragezeichen versehen. Viel Schein. Wenig Sein, um es kurz zu fassen. Meine Gedanken dazu würden aktuell sicherlich den Rahmen sprengen.

Mein Weg zu mir selbst - Mutter sein und Frau bleiben! das Experiment, wie viel lebt von mir noch in mir?
Wer bin ich über meine Mutterrolle hinaus?

Das war es nun also erst einmal von mir. Ich denke, der dritte Teil wird noch diese Woche folgen. Konntet ihr alle Fragen beantworten, oder bleibt an der ein oder anderen Stelle ein kleines bis mittelgroßes Fragezeichen zurück? Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt.

 

Bis bald.
Eure Alina.

Alina

Ich bin 29 Jahre jung und inzwischen Mama von zwei Kindern. Einem Sohn (01/14) und einer kleinen Tochter (08/16). Gemeinsam leben wir am Stadtrand von Köln. Streifen durch die Wälder. Kochen, backen und tanzen zusammen.

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