Nach der Geburt :: Die erste Zeit mit unserem kleinen Samuel über Koliken und ganz viel Liebe

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Samuel kam mit einem Geburtsgewicht von 4245 Gramm und einer Größe von 54 Zentimetern auf die Welt. Bis auf die Geburt, über die ich hier schon einmal berichtet habe, verlief alles nach Plan. Die erste Zeit mit ihm war wirklich schön. Er passte sich gut an und musste sogar zu seinen Mahlzeiten geweckt werden. Wir hatten insgesamt sehr wenig Nächte, in denen wir den kleinen Mann durch die Gegend tragen mussten.

Die ersten zwei Monate schlief Samuel kontinuierlich vier Stunden durch und wurde anschließend von mir gestillt. Das nächtliche Aufwachen alle vier Stunden zehrte zu Genüge an meinen Kräften. Ich empfand es, als sehr kräftezehrend in der Nacht alle drei bis vier Stunden geweckt zu werden, aufzustehen und mich auf den Stuhl neben den Stubenwaagen zu platzieren.

Leider wollte bei uns das Stillen im Liegen nicht so recht funktionieren. Samuel fand die Brust nicht oder konnte nicht lange genug im Liegen saugen. Auf diesem Weg wurde er nachts schnell sehr unruhig. Wenn er beim Stillen zu viel Luft saugte, legte ich ihn mir nachdem Stillen bäuchlings auf meinem Unterarm, wobei sein Kopf leicht geneigt in meiner Hand ruhte. Seine Armen lagen zu beiden Seiten meines Armes. Anschließend lief ich mit ihm ruhig zu Hause umher und wiegte seinen Körper sanft in meinem Arm um den Rhythmus zu finden, der ihn beruhigte.

Tipps und Tricks

Es half immer. Meistens schlief er nach einer Stunde spätestens wieder ein und ich konnte mich wieder hinlegen. Wenn es überhaupt nicht besser wurde, gab ich ihm ein Kümmelzäpfchen, Carum Cavi von Wala. Die sind bis heute noch meine must Haves unserer Haushaltsapotheke. Sie sind super und haben nicht mehr Inhaltsstoffe als ein einfacher Kümmeltee. Ich finde es beruhigend, das Kümmel die Symptome von Samuel so gut zu lindern weiß. Im Alter von sechs Wochen bekam das Thema Koliken bei uns mehr Raum. An einem Tag kam es sogar vor, dass er so lange schrie und sich nicht mehr zu beruhigen wusste, so dass ich wenig später in Papas Armen lag und ebenfalls fürchterlich weinte. Keiner wusste sich mehr richtig zu helfen, also setzen wir uns Hals über Kopf ins Auto und fuhren zu unserem Kinderarzt.

Der Arzt

Die Ärztin untersuchte unseren kleinen Wonneproppen, konnte jedoch nichts Medizinisches feststellen. Er war kerngesund. Sein Bauch fühlte sich weich an. Die Peristaltik schien sehr gut zu funktionieren. Sie fand einfach nichts was irgendwie auffällig aussah. Nach diesem Ereignis überlegte ich mir,ob ich nicht zusätzlich zum Stillen eine Säuglingsnahrung geben sollte, die unserem Samuel seine Koliken sehr wahrscheinlich erleichtern würde.

Gott sei Dank regulierte sich das Thema bei uns zu Hause mit einfachen Tipps und Tricks und wir konnten recht zügig einen Haken hinter das Thema Koliken setzen. In Zeiten der schlimmsten Phasen integrierten wir in unser alltägliches Abendritual eine sanfte Bauchmassage. Frühestens eine halbe Stunde nach der letzten Stillmahlzeit rieben wir seinen Bauch in kreisenden Bewegungen Richtung Uhrzeigersinn mit etwas Kümmelöl ein und drückten anschließend seine Beine sanft gegen seinen Bauch. Siehe da, mit dieser Methode ging bei dem Kleinen wunderbar viel Luft ab. Auf diese Weise fand Samuel wunderbar in einen sanften Schlaf.

Koliken

An Koliken leiden etwa 40% der Säuglinge bis im Alter von etwa vier Monaten. Sie äußern sich oft durch das Schreien des Babys und durch das Heranziehen der Beine des Kindes. Oft treten diese Schreiphasen abends auf und verschwinden mit dem Abgehen des Gases aus dem Darm des Kindes. Nach dieser sanften Methode konnte Samuel wunderbar schlafen.

 

 

In liebevoller Zusammenarbeit mit Aptamil. Dieser Text beruht auf meinen Erfahrungen und Wissensgrundlagen.

Alina
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Alina

Bloggerin bei Liebling, ich blogge - jetzt!
Hier schreibt Alina, Mama von zwei Kindern, 28 Jahre jung und wohnhaft am Stadtrand von Köln. Meine Leidenschaft gilt dem Schreiben, Reisen und Leben in meiner kleinen Familie.
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