Warum wir uns am Ende gegen einen Kitaplatz entschieden haben!

Ich weiß ganz genau wie ich euch vor ein paar Monaten, die Ohren voll geheult habe, weil ich auf der Suche nach einem Betreuungsplatz gewesen bin. Ich konnte nicht mehr: Die ständigen Absagen, das gut funktionierende System anderer Familien, die ihre Kinder problemlos in einer Kita unterbringen konnten und von der ultimativen Förderung begeistert sind. Das wollte ich auch. Leider rieselten in unseren Briefkasten nur Absagen.

Warum trafen uns all die Absagen? Weil wir den Weg des geringsten Widerstandes gegangen sind? Uns brav frühzeitig um die Anmeldungen gekümmert haben. Frühzeitig zu den Besichtigungsterminen gefahren sind, bei denen wir uns höflich vorgestellt haben und darum gebeten haben endlich eine gute Obhut für unseren Sohn finden zu dürfen, weil wir die Zerrissenheit zwischen Familie und Job nicht mehr ertragen. Waren wir zu nett?

Eine Absage, jagdt die Nächste!

Nach all den Absagen entschied ich mich für einen anderen Weg! Aggressiv rief ich bei sämtlichen zuständigen Stellen an. Beschwerte mich bei einer Absage einer klar vorausgegangenen Zusage und drückte ordentlich auf die Tränendrüse. Am Ende des Spiels hatten wir drei Zusagen für Spielgruppen, einen Kitaplatz (begrenzt auf ein Jahr) und die Qual der Wahl. Letztendlich haben wir uns gemeinsam mit Samuel alle Plätze angeschaut. Sind als Paar in die Eternrolle übergegangen und haben viele Abende miteinander diskutiert.

 

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Gemeinsame Gespräch

Im gemeinsamen Gespräch wurde klar, dass die Entscheidung für einen Kitaplatz (begrenzt auf ein Jahr) eine größere Entscheidung darstellte, als uns vorher bewusst gewesen wäre. Die Eingewöhnungszeit würde genau auf mein voraussichtliches Wochenbett fallen. Seine erste Kitazeit würde sich unmittelbar mit der Ankunft des Babys überschneiden. Und nebenbei ist ein Kitaplatz schweineteuer. Wir mussten viele Abende als Paar über diese Punkte diskutieren: stellten pro und kontra Listen auf, um letztendlich zu einer hoffentlich vernünftigen Entscheidung zu gelangen. Unsere Gesprächen kreisten immer wieder über die Entwicklung unseres Sohnes, wie wir ihn sehen, wie er in Interaktion mit anderen Kindern rüberkommt und wie es für ihn sein würde sich nach einem Jahr in einer neuen Einrichtung erneut eingewöhnen zu müssen.

Wir waren uns nicht immer einig. Trotzdem entschieden wir uns letztendlich gemeinsam gegen den angebotenen Kitaplatz des Jugendamtes, denn es kristallisierte sich heraus, dass dieser Kitaplatz nicht der richtige für unseren Sohn zum falschen Zeitpunkt gewesen ist. Ich möchte meinem Sohn nicht das Gefühl vermitteln, dass er mit dem Tag, mit dem ein neues Baby im Haus einzieht, er den halben Tag ohne mich sein muss. Haben Kinder damit ein Problem? Ich hätte es. Zudem empfinde ich persönlich einen Tag in der Kita von 8.30-15.30 für mein Kind zu lang. Es ist nicht das, was ich mir für den Anfang vorgestellt habe. Solch ein Kitatag ist beinah wie ein Arbeitstag und das empfinde ich als nicht angemessen. Manchmal geht es nicht anders, aber ich bin ja zu Hause, warum sollte er nicht bei uns sein?

Meine Meinung

Ich habe für diese Meinung viel Kritik ernten müssen. Warum? Weil viele der Ansicht sind, dass mein Sohn allmählich Kontakte benötigt und einen geregelten Tagesablauf. Eine Kita fördert die Entwicklung anscheinend gezielter, besser, effektiver, als es zu Hause je möglich wäre. Mag sein, ich möchte das nicht abstreiten, aber meine Meinung ist eine andere. Glücklicherweise haben wir zusätzlich eine Zusage in einer kleinen Spielgruppe bekommen: Zwei Mal die Woche à drei Stunden. Für mich ein Tropfen auf den heißen Stein, aber für meinen Sohn denken wir, die beste Entscheidung. Er braucht jetzt Kontakte das wissen wir, das merken wir an seinem Verhalten, aber in einem anderen Rahmen als im Kindergarten. Er braucht noch keine acht Stunden à fünf Mal die Woche Betreuung, zu einer Zeit in der wir nicht mal wissen, wie unsere Familie sich entwickeln wird.

 

Oder liege ich wirklich mit meiner Meinung so vollkommen falsch?

Eure Alina!

 

Schön, dass Du da warst! Sehen wir uns bald wieder?

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19 comments

  1. Liebe Alina,
    ich denke, ihr habt für euch die beste Entscheidung getroffen. Das Kindern der Kontakt zu anderen Kindern gut tut, ist keine Frage. Und ihr kennt euer Kind am besten um zu wissen, wie viel Kontakt sein muss.
    Ich tat mich auch sehr schwer damit meine beiden vor 1 1/2 Jahren nicht mehr nur 4 Stunden in den Kindergarten zu bringen, sondern 9 Stunden. Mein Herz blutet immer noch jedesmal. Aber vorallem meinem Sohn hat es unglaublich gut getan, er hat sich dadurch so rasant und schnell verändert, er wurde viel selbstständiger und selbstbestimmter und hat so die perfekten Grundsteine für seine nun bevorstehende Grundschulzeit gelegt. Allerdings war er vorher auch wirklich sehr schüchtern.
    Aber ich verstehe voll und ganz wieso du deinen Sohn nicht solange weggeben willst.
    Und ja Kinder merken, wenn ein neues Kind kommt und sie quasi dazu auf einmal nicht mehr den ganzen Tag zuhause sind. Ich kenne einige Fälle, wo es zu extremer Eifersucht kam.

    Liebe Grüße
    Tashi
    Herzverueckt.wordpress.com

  2. Hi Alina,
    Ich denke auch das du genau richtig liegst mit deiner Einstellung. Ich würde das gesparte Geld in eine Einzelbetreuung bei euch Zuhause in der Zeit des Wochenbettes investieren. Das wäre für mich Gold Wert gewesen.
    Meine Große (3) kommt jetzt im August in den Kindergarten, wir werden es so handhaben das sie gehen darf wenn sie möchte, aber es absolut keinen Zwang dazu geben wird. Ist dann zwar schade um das viele Geld wenn sie nur einen Bruchteil der gebuchten Zeit Betreut ist aber da ist mir die Zufriedenheit meines Kindes auch wichtiger. Bei mir selbst war es so das ich absolut keine Lust mehr auf Kindergarten hatte als ich gehen musste, zuvor bin ich gerne und freiwillig gegangen.
    Wovor ich noch ein bisschen Bammel habe ist das es ihr vielleicht zu viel werden könnte. An den beiden Probetagen habe ich jedenfalls ein völlig fertiges Kind abgeholt das nurnoch nach Hause wollte und erstmal geschlafen hat, als Quittung ist sie dann abends lange auf und wacht Morgends zu ihrer Standardzeit quengelig auf. Hoffe da findet sich noch eine Lösung.
    LG Sandra

    1. Liebe Sandra,

      so in etwa wollte ich es auch anhaben, wenn er geht, aber mir haben einige gesagt, dass es besser ist sie gehen regelmäßig – dafür aber nicht so lange, aber je seltener sie gehen, desto eher bleiben sie auch zu Hause. Ich weiß es nicht. Ich denke, dass ich nach Gefühl handeln werde.
      Die Sprache kommt langsam und wenn die da ist, kann er mir sagen was er will und ob etwas vorgefallen ist etc, damit fühle ich mich wohler. Nächstes Jahr passt einfach besser.

      Liebe Grüße, Alina

  3. Liebe Alina, ich finde es toll, dass du dich so entschieden hast. Ich bin auch schwanger mit meinem zweiten Kind und mein Erstgeborener wäre bereit für den Kindergarten, zumindest sind das die Meinungen anderer. Ich sehe meinen Sohn in solch einen stressigen Alltag von früh morgens bis nachmittags keinesfalls glücklich und zufrieden. Klar, er braucht Kontakte, aber 5 Tage die Woche 7 Stunden am Tag? Das wäre mir und auch ihm zu lang. Eine Bekannte von mir meint auch, dass ihr Kind fertig und gestresst vom Kindergarten kommt und seine Hyperaktivität massiv zugenommen hat, dass sie es bereut wieder ihre Arbeit aufgenommen zu haben. Natürlich ist jedes Kind verschieden und geht mit stressigen Situationen anders um, jedoch sehe ich meinen Kleinen nicht mit solch harten Nerven ausgestattet. Deine Lösung mit der Spielgruppe ist meiner Meinung nach perfekt. Mein Sohn bleibt auch auch noch bei mir, so verpasst er auch die Entwicklung seines Geschwisterchens nicht. Trotzdem hoffe ich, dass ich eines Tages einen schönen Kindergartenplatz finde, der nur bis mittags geht. So habe ich Zeit für meine Arbeit als Selbstständige und meine Kinder haben mehr Zeit mit mir und auf unserer Farm.
    LG Nicole

    1. Liebe Nicole,

      danke, dass du deine Erfahrungen mit mir geteilt hast. Ich stimme dir in allem zu und bin jetzt auch sehr froh endlich eine Entscheidung getroffen zu haben.

      Liebst, Alina

  4. Liebe Alina,
    super Entscheidung, du hörst auf dein Bauchgefühl und diese sind in Regel immer richtig.
    Schade finde ich eigentlich, das wir uns egal wie wir uns entscheiden, immer Statements anhören müssen, was besser wäre oder sei.
    Ich betreue täglich fünf Kids unter drei Jahren. Meistens kommen die Kinder um den ersten Geburtstag zu mir.
    Wir beginnen schon mit der Eingewöhnung sobald klar ist, dass die Chemie passt. Mutter und Kind kommen einmal wöchentlich zum Singkreis, wir lernen uns alle ganz langsam kennen und zum Betreuungsbeginn haben die Kinder mich als feste Bezugspersonen akzeptiert.
    Durch diesen langsamen Einstieg haben die Eltern, sowie deren Kinder und ich einen harmonischen Start in die Fremdbetreuung.
    Die Mütter sind berufstätig, aus welchen Gründen auch immer und die Kinder und ich verbringen den Tag gemeinsam.
    Wir frühstücken gemeinsam, singen und spielen. Wir entdecken die Welt auch außerhalb unserer Betreuungsräume. Dienstag und Freitag besuchen wir den Wochenmarkt, der Mittwoch ist unser Zugtag, wir gehen zum Bahnhof und schauen uns verschiedene Züge an. Montags und donnerstags unternehmen wir gerne Ausflüge, wir fahren mit dem Bus oder Zug , entdecken die Tiere in unserem Naherholungsgebiet…… Nach dem gemeinsamen Mittagessen schlafen die Kids meistens k.o. und selig. Jedes Kind schläft nach seinen Bedürfnissen und nach und nach sind wieder alle fit und wir spielen bis zur Abholungszeit.
    In der Regel sind die Kinder zwei Jahre bei mir, bevor sie in den großen Kindergarten kommen.
    Für Kinder unter drei Jahren, ist diese kleine Gruppe mit fester Bezugsperson die beste Art der Fremdbetreuung, dass ist meine ganz persönliche Meinung. 😉
    Und egal wie sich eine Mutter entscheidet, es ist die richtige Entscheidung, für EUCH!
    Liebe Grüße aus der Mittagswache
    Frau Köhler aus dem LaLeLe Haus

    1. Liebe Sylvia,

      das hört sich aber auch wirklich sehr liebevoll an. Leider gibt es in solchen Einrichtungen, ich nenn es mal so, kaum freie PLätze. Ich bin jetzt zufrieden mit der Entscheidung und nächstes Jahr ist für eine Kita immer noch Zeit. Er wird schon seinen Weg finden.

      Liebe Grüße, Alina

  5. Hallo Alina,
    ich finde, in Eurer Situation habt Ihr völlig richtig entschieden. Ich bin gerade mit meinem ersten Kind schwanger und muß mir in den nächsten zwei Monaten Gedanken machen, wie es mit Elternzeit etc. aussehen soll. Somit bin ich im Moment auf dem Standpunkt ein bis anderthalb Jahre Zuhause zu bleiben und dann wieder Teilzeit zu arbeiten. Dann müßte das Kind also in die Kita. Und ich denke, die Kinder können auch davon profitieren. Allerdings finde ich die Zeiten, wenn man es so braucht, gut, wenn nicht, schon sehr lang. Und wenn Du zuhause bist, warum sollte man das machen. Das würde ich wohl auch nicht.
    LG stephi

    1. Liebe Stephi,

      vielleicht hast du auch Glück und findest einen Platz in einer total tollen Kita. Ich kenne Kinde, die sind wirklich happy, aber mir hat auch zusätzlich das ganze Konzept dieser einen Kita nicht so gefallen. Ich denke Kita wird bei uns eher eine Spaß Angelegenheit, da ich nicht so auf meinen ob angewiesen bin – sprich er kann gehen, muss aber nicht und ich werde den Waldkiga mit Anfragen bombadieren, aber der geht nur von 8.30-14 Uhr Da könnte ich nicht in meinen alten Job zurück, aber ich sehe meinen Jungen am ehesten in so was als in etwas anderem. Lass dir nicht rein reden und gehe deinen Weg.

      Liebe Grüße Alina

  6. Liebe Alina,
    danke, dass du uns an deinen Überlegungen teilhaben lässt. Auch ich habe eine ähnliche Entscheidung getroffen. Wir leben in Italien und hier werden recht viele Kinder bis ca 3 Jahre im familiären Umfeld betreut (also Eltern und evtl Großeltern usw.). Auch wir haben uns bei beiden Kinder für eine Spielgruppe 2x in der Woche (mit ca 2,5 Jahren) und dann der Kindergarten mit ca3,5 Jahren. Der Große hat sich sehr gut entwickelt und hat sich mit dieser Entscheidung immer wohl gefühlt, beim Kleinen müssen wir erst noch abwarten (er startet im Herbst mit der Spielgruppe).

    1. Liebe Nene,

      solche Kulturen verstehen sicherlich überhaupt nicht was bei uns abgeht und warum die Deutschen Kinder kriegen. Glaube gerade in Italien ist das alles gar nicht so ein Thema bis drei, oder Irre ich mich? 🙂

  7. Liebe Alina,
    unsere Kinder sind ja gleich alt, also fast, denk ich. Unser Sohn geht in die Kita seit dem er eineinhalb ist. Er liebt es, er geht bis um halb zwölf und ich find das auch gut so. Eben: Weil er es mag, gerne mit den Kindern spielt und tolle Betreuerinnen hat und wir jede Menge Zeit hatten, uns das anzuschauen.

    Aber ich glaube so eine Eingewöhnung braucht Zeit, also nicht zwingend, aber im Wochenbett würde ich das an Deiner Stelle auch nicht machen. Ich bin keine Pädagogin, aber wenn ich mir vorstelle, dass Samuel ab Geburt des Babys 8 Stunden in die Kita geht, klingt das wirklich etwas komisch.

    Ich hoffe, dass Du Dich nicht verunsichern lässt, denn es wird immer Leute geben, die das anders sehen: Gibst Du Dein Kind halbtags in die Kita gibt es immer noch die, die es ganztags in die Kita geben, und diesen Weg besser finden und die, die mit ihrer Kita andere Erfahrungen gemacht haben.

    So viele Meinungen… – ich wünsche Dir alles Gute, und dass Du Hilfe hast, wenn Du welche brauchst, wenn Samuel im Wochenbett sein Trotzköpfchen zeigt. 🙂 (Ich find das mit der Luftpumpe aber immer noch sehr putzig. ;))

    Lieben Gruß
    Bettie

    1. Liebe Betti,

      danke für deine Gedanken.
      Weißt du von 8-12 hätte ich den Platz auch direkt genommen. Aber von 8-15:30 das ist echt lang und so lange mag ich nicht mal zu Hause weg sein. Ich finde eure Lösung optimal.

      Drück dich aus der Ferne, deine Alina

  8. Hallo 🙂
    Das war die einzig richtige Entscheidung. Schon alleine bei der Begrenzung ätte ich nein gesagt! Auch Erzieher sind Bezzgspersonen für das Kind. Und es tut Kindern bestimmt auch nicht gut, wenn diese wechseln. Zudem, wie Du es aufgwfürst hast, die Ankunft voon Eurem Baby. Könnte sich Samuel dann nicht vielleicht nicht “abgeschoben” fühlen?! Selbst ein Erwachsener würde es in Bestimmtws Situationen, nur doe können es richtig verstehen, dass ein Baby erst mehr Aufmerksamkeit benötigt.
    Alleine diese beiden Gründe wären für mich ein NEIN! -Das mit der Spielgruppe ist da die weit bessere Möglochkeit. Er ist 2x in der Woche für 3 Stunden unter gleichalten Kindern und kann schon mal erste Kontakte Knüpfen oder Freundschaften aufbauen.
    Ihr habt die richtigw Entscheidung getroffen.
    Liebe Grüsse Lys

    1. Liebe Lys,

      ja wir haben wirklich lange überlegt: Kriegt das Kind den Wechsel mit? Ja, nein? In wie weit schadet es bzw. wie schlimm ist eine neue Umgewöhnung. Das war schon eine interessante Frage.

  9. Hallo Alina,
    Es ist wirklich erstaunlich wie weit da die persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen auseinander gehen. Ich finde es super das ihr so auf euren Sohn “hört“ und euch vollkommen auf seine Bedürfnisse einstellt. Für manche Kinder ist das eben genau der richtige Weg. Für unser Krümelnonster ist es dagegen jedesmal aufs neue großartig in die Kita gehen zu dürfen. Sie fand dort ein paar Freunde und liebt es jeden Tag dorthin gehen zu dürfen. Bereits auf dem Weg zur Kita schreit sie fröhlich durch die Gegend. Doch genauso sehr freut sie sich wenn ich sie wieder wenn ich sie abhole. Sie fällt mir in die Arme und kuschelt sich an mich und freut sich auf zu Hause. Ich glaube, würden wir sie aus irgendwelchen Gründen aus der Kita nehmen müssen, würde für unser Krümelmonster ihre kleine Welt zusammenbrechen. So unterschiedlich können Kinder sein. Irgendwie faszinierend, nicht wahr? Ich wünsche dir eine wundervolle restliche Schwangerschaft und deinem kleinen großen Jungen viel Spaß in der Spielgruppe

    Marika

  10. Liebe Alina,
    juhuuu, noch eine Mama, die es sehr ähnlich wie ich sieht! Unser Sohn wird dieses Jahr auch noch nicht in die Kita kommen. Er wird diesen August erst 2 Jahre und Monate alt sein. Ich empfinde es einfach noch als zu früh. Von Anfang an ist er ein sehr sensibles Kind. Ich bin der Meinung, dass er dann erst in die Kita soll, wenn er richtig sprechen kann bzw. mir erzählen kann, was ihn bedrückt etc. Zu viel Angst hätte ich, wenn er nun in die Kita käme, sich einfach nur total unwohl dort fühlt, mir es aber nicht so wirklich erzählen kann. Ich habe meine Elternzeit dieses Jahr ganz bewusst auf 3 Jahre verlängert, da ich sehe, dass mein Sohn mich noch sehr stark braucht. Er liebt die Interaktion mit anderen Kindern – aber nur, wenn ich in Sichtweite bin. Aus diesem Grund gehen wir einmal wöchentlich in eine Spielgruppe. Ansonsten spielt er viel mit seinem Cousin und seinen Cousinen. Ich werde seine Entwicklung in dem nächsten Jahr intensiv beobachten und immer für ihn da sein, wenn er mich braucht (er scheint auch noch traumatisiert davon zu sein, dass ich im Januar fast 2 Wochen im Krankenhaus war – das war eine sehr harte Zeit für uns beide). Momentan gehe ich davon aus, dass er nächstes Jahr im August in den Kiga kommt. Er wird dann knapp 3,5 Jahre alt sein. Das Tolle ist, dass ich mich selbstständig gemacht habe und höchstwahrscheinlich nicht mehr ins Büro – in meinen alten Job – zurückmuss.
    Ich kann deine tolle Entscheidung nur loben 🙂
    LG
    Elena

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