Von Mutter zu Mutter “Die Pechsträhne meines Lebens nimmt kein Ende, aber ich mach das Beste draus”

Dani, Mutter einer Tochter ist nicht auf der Welt um zu gefallen!

Liebe Dani, kannst du dich einmal kurz vorstellen für unsere lieben Leser?

Hallo, also ich bin die Daniela (Dani) Ich bin ein Mensch wie jeder andere auch  Nicht besser nicht schlechter. Geboren bin ich am 9.4.83 in Hutthurm. Das ist ein kleines Kaff in Bayern nächst größere Stadt ist Passau. Ich lebe seit über 20 Jahren in Augsburg. Habe eine Kochlehre gemacht und arbeite nun aber seit 8 Jahren im Rettungsdienst / Krankentransport ehren so wie Hauptamtlich. Ich habe leider viele Allergien auch Lebensmittel daher kann ich diesen Beruf Koch nicht mehr ausüben und musste mir etwas neues suchen. In meinem Job bin ich sehr glücklich und ich möchte nichts anderes mehr machen. Auch wenn man extrem viel Leid und schlechtes in dieser Arbeit erlebt, und Dinge sieht denen man normal aus dem Weg gehen würde.

Was machst du neben deiner Tätigkeit, dem Mutter sein?

Wie schon gesagt arbeite im Krankentransport. Ich bin in Elternzeit bis 25.3.2015 daherbin ich viel zuhause aber arbeite bis zu 6 Schichten im Monat in meinem Beruf. Entweder am Wochenende oder auch mal unter der Woche je nachdem wie ich jemanden für meine Tochter zum aufpassen habe.

Was sind deine Hobbies?

Neben meinem Beruf bin ich noch ehrenamtlich beim Roten Kreuz und mache da diverse Dienste. Ansonsten fotografiere ich gerne und bearbeite Fotos. Treffe Freunde gehe ins Kino, zocke gerne an div Spielkonsolen gehe Schoppen oder tu einfach mal nichts. Musik höre ich immer und überall, und ich mache Sport gehe ins Fitnessstudio fahre Fahrrad spiele gerne mal Fußball wenn sich dazu jemand finden lässt und schwimme gerne.

Was macht dich als Person, Dani aus?

Das kann ich schlecht beurteilen. Ich bin nicht besser oder schlechter als andere Menschen. Ich habe leider viele schlimme Dinge in meinem Leben erlebt die mich zu dem gemacht haben wie ich nun eben bin. Ich bin leider oft sehr emotionslos. Weine selten verhalte mich anders als andere. Denke und fühle natürlich auch anders. Ich bin genau so einzigartig wie jeder andere auch. Und finde jeder Mensch ist etwas besonderes. Und die Vergangenheit macht mich zu dem was ich nun bin. Viele die mich nicht kennen sagen ich bin herzlos und gefühllos. Was nicht stimmt. In einem gewissen Sinn ja. Aber wer mich etwas näher kennt, versteht mein Handeln besser als Außenstehende. Ich lege keinen Wert darauf was andere von mir denken. Ich gebe auch nichts auf das was die Mehrheit macht. Und, wenn Menschen etwas von mir erwarten und meinen ich muss das so machen, dann mache ich es erst recht nicht. Ebenso bereue ich nichts was ich sage oder mache, da ich alles sehr bewusst mache und handle. Ich bin auch ein Mensch der sich kaum entschuldigt wenn ich etwas sage oder mache dann meine ich das auch so und warum sollte ich mich dann dafür entschuldigen.

Seit wann darf man dich eine waschechte Mama nennen?

Ich wurde am 24.01.2014 Mama
Die Schwangerschaft kam überraschend da ich mit 18 die Diagnose bekommen habe nie eigene Kinder in meinem Leben haben zu werden. Naja war dann schon etwas komisch. Ist es immer noch.

Wie viele Kinder hast du?

Ich habe 1 Tochter

Bist du glücklich?

Naja: jeder definiert Glück anders. Ich sage immer so. Man könnte es schlechter haben und sollte aus allem das Beste machen. Ich bin zufrieden wie es im Moment ist. Ich habe sehr viel erlebt in meinen 31 Jahren und ich muss sagen mir ging es schon wesentlich schlechter und da war ich sicher nicht glücklich. Wenn ich nun mein jetziges Leben so anschaue kann ich durchaus sagen, dass ich glücklich bin. Wir haben eine gesunde Tochter meine Beziehung läuft gut wir haben ein Dach über dem Kopf etwas zu essen und zu trinken und warmes Wasser. Was braucht man mehr.

Was hat die Geburt in deinem Leben verändert?

Vieles glaub ich, hat sich geändert. Alleine das man sein Leben komplett umplanen muss, weniger Zeit für sich hat weniger mit seinen Freunden machen kann immer Verantwortung hat für einen kleinen hilflosen Menschen und man nicht mehr einfach unüberlegt eine Entscheidung treffen kann. Dazu musste man ein Zimmer frei machen damit der Wurm ein gemütliches Zimmer für sich hat. Alles ist etwas enger geworden man hat nicht mehr den ganzen Platz in der Wohnung für sich, bevor man für sich etwas kauft, holt man für das Baby etwas. Man denkt teilweise anders. Macht sich so seine Gedanken, wenn man die heutige Jugend so erlebt ob das eigene Kind auch mal so wird. Man hat andere Ängste. Eben ob das Kind eine gute Zukunft mit einer sicheren Arbeit usw mal haben wird.

 

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4 comments

    1. Dem würde ich sehr sehr gerne nachkommen. Freu mich 🙂 Ich bereite direkt ein paar Fragen vor und schicke sie dir <3

      Aller Liebste Grüße

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