Werd endlich glücklich und verabschiede dich von falschen Vorbildern!

Fang an, dich selbst zu lieben!

Wir denken im Leben immer daran gut 10641085_570477156412071_5571295847297593454_nzu anderen zu sein, andere Menschen zu lieben und ihnen Wertschätzung entgegen zu bringen. Wir regen uns auf, wenn wir deutlich sehen, dass ein Mann seine Frau nicht gut behandelt, wir regen uns auf wenn ein Starkoch seiner Tochter den Apfel mit Chili einreibt, wir regen uns ständig auf, wenn es um andere geht. Aber regen wir uns auch auf, wenn wir uns selbst nicht die verdiente Wertschätzung entgegen bringen?

Wir eifern Vorbildern nach die alles in ihrem Leben schon erreicht haben. Dem Sänger der auf Platz 1 steht. Dem Model, das auf den Laufstegen der Welt läuft oder dem Mädchen, das es von ganz unten nach ganz oben geschafft hat – ohne dass wir es konkret mitbekommen hätten.

Eifern wir auch dem nach der normal ist, aber glücklich?

Wir fiebern mit den jenigen mit, die es bereits geschafft haben, aber noch mehr wollen! Hinter ihnen stehen wir und sagen: „Lauf – du wirst es schaffen.“ Denn er kann uns nicht enttäuschen.
Die Dicke die es schaffen will, die die drauf hin gefiebert hat, die die trainiert und gebetet hat, sich nicht zu blamieren, hat niemanden dort stehen, sondern erntet vernichtende Blicke für ihr auftreten, denn sie gehört nicht in diese Welt. Sie ist kein Vorbild, denn sie wird es nicht schaffen.

Wieso sollte ich zu jemandem aufschauen, der schlechter ist als ich?

auf schauen

Der Mensch, der nur da steht, weil er gewinnen will, weil er bisher nie etwas erreicht hat, weil er da steht um etwas zu schaffen um es allen zu zeigen. Nein wir wollen den Gewinner. Wir wollen das was wir nicht sind, das was wir mal sein werden, wenn wir durchhalten, das wollen wir. Wenn das dicke Mädchen es schafft – hat sie ihre Story, denn niemand hat an sie geglaubt, aber sie ist aufgestrebt zu mehr als alle für möglich hielten, aber auf dem Weg dahin war sie ganz alleine – niemand sah zu ihr auf! Sie hat es geschafft, es allen zu zeigen. Nun wird sie abnehmen und die Welt staunt – wir haben unser Wunder. Von nun an wollen wir auch so sein wie sie! Aber sie ist nicht über Nacht aufgestrebt, nein – in der Zeit in der sie Tagelang gekämpft und trainiert hat, war sie alleine – wir waren nicht da!

Sind wir zu schwach?

Wir wollen so sein wie sie, doch wir schaffen es nicht: Wir fragen uns warum wir das nicht haben dürfen, werden traurig und geben uns auf – ohne es eigentlich je richtig versucht zu haben, denn war das überhaupt unser Traum? Wir melden uns in erfolgsversprechenden Kursen an, die uns schwarz auf weiß Erfolg versprechen, unser Leben verändern sollen. Unser Glück, unsere Selbstbestimmung geben wir an der Tür ab und hoffen auf das System. Es klappt – für den Moment, aber wir kommen höchst wahrscheinlich wieder. Wir melden uns an, weil wir sein wollen wie jemand anders, der damit Erfolg hatte, denn wenn die es schaffen, werde ich es wohl auch schaffen.

Er hatte bereits Erfolg – du nicht!

Am Ende bist du enttäuscht von dir selbst, aber das Ideal bleibt bestehen. Du bist es der versagt hat, ganz alleine du. Nicht das Vorbild, nicht das System und die dir sagen: du bist nicht okay so wie du bist, nein – versagt hast nur du!

Wir eifern unserm ganzem Leben einem Ideal nach, dem wir womöglich nie gerecht werden können, denn wir wollen das was andere bereits haben. Wir setzen uns auf Diät oder treiben Sport bis wir die sind, die wir immer sein wollten, oder zumindest dachten sein zu müssen. Was am Ende übrig bleibt ist lediglich die Frage eines ganzen Lebens.

Und die Frage: „ Bist du glücklich?“

Meine Schwester hatte vor ein paar Jahren ein paar Kilo zu viel auf den Hüften, mir ist es ehrlich gesagt nie wirklich aufgefallen, aber anscheinend anderen, denn sie bekam immer mehr zu hören: „Was ist bloß los mit dir. Bist du Schwanger?“ Irgendwann machten sie die ganzen Kommentare verrückt und sie fasste den Entschluss abzunehmen. Sie tat es. Innerhalb weniger Wochen nahm sie fast 30 Kilo ab und aus dem einst zufriedenen und glücklichen Mädchen wurde eine zurückgezogene, mit Ängsten besetzte, junge Frau. Dieses Lachen, das einfach jeden ansteckte, dass was sie hatte, wenn sie sich voller Genuss und Freude sechs Nutella Toast schmierte: habe ich nie wieder bei ihr gesehen.

Was ist das für ein Ideal dem wir nacheifern? Wer sind unsere Vorbilder?

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Am Anfang meines Abnehmens wurde ich angetrieben von dem Gedanken, ich will nicht mehr so angeschaut werden als ob ich noch Schwanger sei und ich wollte nicht mehr zu hören bekommen, dass ich für zwei Essen muss und gut rein hauen soll. Dieses Gefühl so wie ich war nicht in diese Welt hinein zu gehören machte mich traurig. Irgendwann hatte ich es satt und wollte etwas ändern.
Doch irgendwo auf diesem Weg zwischen Abnehmen und Sport traf ich plötzlich auf mich und stellte fest, dass diese Begegnung lange Zeit nicht stattgefunden hatte. Wir unterhielten uns – ich und mein Leben und wir versprachen uns, dass wir uns nie wieder aus den Augen verlieren werden. Schluss mit Vorbildern, die alles schon erreicht hatten, schluss mit dem Wunsch jemand sein zu wollen, der ich einfach nicht bin.

Nicht jeder hat das Glück am Ende bei sich zu landen!

Seit diesem Tag: renne ich, aber ich renne nicht mehr vor mir weg, sondern hin zu mir und meinem einzig wahren Vorbild – mir selbst. Niemand kann besser als Vorbild fungieren als ausschließlich du selbst, denn nur du kannst deinen Ansprüchen zu 100 Prozent gerecht werden. Orientier dich an anderen, startet gemeinsam, motiviert euch bei dem was ihr macht, aber schau nicht voller Ehrfrucht an dem Menschen hoch, der es bereits geschafft. Du bist wie du bist und das ist auch gut so, denn alles andere gibt es schon doppelt und dreifach. Setz dir deine Ziele, geh deinen Weg und lass dich von niemandem beirren. Am Ende kann dir keiner sagen, was das Beste für dich ist, weder eine vollkommen übertriebene Mediengesellschaft, noch der Bäcker von nebenan, der dich mustert, weil du in seinen Augen wieder zugenommen hast.

Frau alleine

An meiner Schwester habe ich gesehen, dass das Glück nicht von der Figur abhängt, aber die Welt hat sie und ihren Willen gebrochen. Ich habe lange Zeit nach mir gesucht und dem wer ich bin. Heute weiß ich: ich möchte nicht dünn sein, ich möchte Laufen, ich will sportlich sein, ich will mich spüren. Es macht mir Freude meine Lungen zu spüren und das Gefühl zu spüren, zu Leben und in dieser Welt einen Platz zu beanspruchen – so wie ich bin. Ich habe es verdient so zu sein wie ich bin. Seit dem ist mir die Waage egal. Alles was sie sagt oder zeigt ist nebensächlich. Ich will den Sport leben und meine Erfolge die ich erziele im Laufen und bei meinem Übungen machen mich Stolz, der Rest ist einfach mit dabei. Ich mache diesen Sport, weil ich merke, dass er mir gut tut und mittlerweile auch, weil ich anderen zeigen will: “ Hey du da – ich bin nicht perfekt, aber ich bin glücklich. DAS kannst du auch!“

Setz dir realistische Ziele und sorg dafür, dass es dir gut geht. Wenn du dich wohl fühlst wie du bist und dich gerne umarmst, dann bleib wie du bist und hör auf an dir rumzudoktern. Seine Ziele sind noch lange nicht deine! Und wer hinter den Medien steht, weißt du auch nicht.

Immer denken wir daran anderen zu zeigen wie sehr wir sie lieben,: den Kindern, dem Mann, der Familie, aber was ist mit uns? Wann hast du dich das letzte mal mal in den Arm genommen, weil du dich lieb hattest? Wann war das letzte Mal, dass du dachtest: “ WOW, bin ich schön!“ Ja genau – viel zu selten. Aber diese Liebe zu dir selbst, wird dir keiner zurückgeben, wenn es irgendwann zu spät ist. Immer verbinden wir solch ein Gefühl mit Egoismus und Arroganz, aber hey, glücklich sein ist erlaubt und tut gut!

Wenn ihr abnehmen wollt dann tut es, aber nur weil ihr es wirklich wollt und auf dem Weg der euch gut gefällt und nicht dem der funktioniert, weil andere es so geschafft haben. Nein! Du bist du und du gehst deinen eigenen Weg. Wenn du Freude an der Luft hast, an all dem was dort draußen passiert schließ dich einer Gruppe an oder lauf alleine eine Weile oder such dir ein kleines Programm, das du Abend vor dem zu Bett gehen machen kannst und wenn du erschöpft bist vom Leben und allem rum herum: dann FANG ENDLICH AN –  GUT ZU DIR ZU SEIN und ruh dich aus. Leg die Füße hoch und fühl dich wohl. Lach, lach lauter, lach weil es Spaß macht zu lachen und umarm dich.

Lach, weil du lebst!

Eure Alina


Ps: Ich habe Tränen in den Augen beim schreiben dieses Blog – Post´s, weil ich weiß wie ich gelitten habe auf diesem Weg zu mir selbst, dabei war ich nie fett und nun sitzen da draußen Menschen die völlig falschen Idealen nacheifern, dabei leben wir unser Leben nur ein einziges mal und wir haben nur ein einziges Mal die Chance glücklich zu sein. Wir dürfen nicht vergessen: Wer dünn ist – ist noch lange nicht glücklich!

freundinnen


Und nun noch ein Liedtext auf dem ich immer durch die Wohnung tanze. Er gibt mir Kraft, macht mich glücklich und lässt die Hüften schwingen.
YEAH Lady, auf geht’s! Bist du bereit!? Jetzt wird getanzt. Leg die Musik ein uuuuuund taaaaaannnzz. Sei frei!

Ich bin ganz nah bei dir, vergiss das niemals.

Ich bin nicht perfekt, aber gerade dabei glücklich zu werden.


Das Lied ist ein Versprechen von mir – an euch! Wenn was ist werde ich da sein – zu jeder Zeit!
Freundin, lass uns tanzen <3

Hör zu, Baby
Kein Berg ist zu hoch
Kein Tal ist zu tief
Kein Fluss ist breit genug, Baby

Wenn du mich brauchst, ruf mich
egal wo du bist
egal wie weit es ist
rufe einfach meinen Namen
ich werde in Kürze da sein
fürchte dich nicht

Weil, Baby
kein Berg ist hoch genug
kein Tal ist tief genug
kein Fluss ist breit genug
um mich daran zu hindern, zu dir zu kommen.

Erinnere dich an den Tag
als ich dich gehen ließ.
Ich sagte dir, du könntest immer auf mich zählen, Liebling.
Von diesem Tag an
leistete ich einen Schwur
ich werde da sein, wenn du mich willst
irgendwie, irgendwie

Weil, Baby
kein Berg ist hoch genug
kein Tal ist tief genug
kein Fluss ist breit genug
um mich daran zu hindern, zu dir zu kommen.

Kein Wind, kein Regen oder Winterkälte
kann mich stoppen, Baby (nein, nein, Baby)
denn du bist mein Ziel.
wenn du jemals in Schwierigkeiten gerätst
ich werde doppelt so schnell bei dir sein
wenn du nach mir rufst.

Oh, Baby, benachrichtige mich, oh Baby.

Meine Liebe ist lebendig
tief in meinem Herzen
auch wenn uns Meilen trennen
Solltest du jemals eine helfende Hand brauchen
ich werde doppelt so schnell bei dir sein
So schnell wie ich kann.

Weißt du das nicht?
kein Berg ist hoch genug
kein Tal ist tief genug
kein Fluss ist breit genug
um mich daran zu hindern, zu dir zu kommen, Schatz.

Weißt du das nicht?
kein Berg ist hoch genug
kein Tal ist tief genug
kein Fluss ist breit genug
kein Berg ist hoch genug

hände halten2

Reich mir deine Hand wir gehen ein Stück gemeinsam!

Alina
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Alina

Bloggerin bei Liebling, ich blogge - jetzt!
Hier schreibt Alina, Mama von zwei Kindern, 28 Jahre jung und wohnhaft am Stadtrand von Köln. Meine Leidenschaft gilt dem Schreiben, Reisen und Leben in meiner kleinen Familie.
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Schön, dass Du da warst! Sehen wir uns bald wieder?

4 comments

    1. Meine Liebe,
      ich hoffe du bist nicht traurig und meine Worte haben dir einwenig geholfen und dich nicht verunsichert. Du bist eine wahnsinns Frau, das musst du einfach wissen!

  1. Du schreibst mir aus der Seele! Ich erlebe den Schlankeitswahn tagtäglich in meinem Beruf. Und irgendwann hängt es einem so richtig zum Hals raus! Das Unglaubliche: Alle, die in den Jahren, seit ich im textilen Bereich zu Hause bin, abgenommen haben, scheinen neue Gesichter bekommen zu haben. Gesichter, ohne Ausdruck. Gesichter, die verbissen aussehen und signalisieren „nein, ich esse nicht, auch wenn ich eigentlich Hunger hätte“. Gesichter, die ein bisschen an leblose Irgendwas auf schlanken Körpern erinnern. Dämlich! Da bin ich lieber einfach so, wie ich bin – ziemlich normal, mit 5 Kilo zuviel und einer Ausstrahlung, die viel erzählt. Das ganze Theater um die Figur hat ein Mass angenommen, welches ungesund, abnormal und krank ist! Danke für Deinen Text! 🙂

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