Pampers & UNICEF // Gemeinsam helfen wir dabei, Leben zu retten!

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Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, empfinde ich unsere oftmals heftig diskutierte Frage, ob wir unsere Kinder impfen lassen, sollen ja oder nein, als Luxusproblem. Gerade aus der Sicht einer Krankenschwester muss ich zugeben, dass wir hierbei auf hohem Niveau ein überlebenswichtiges Thema angehen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass wir durch die heute geringe Anzahl von Krankheiten, die durch Impfungen behandelt werden können unsere Gesellschaft in zwei Lager spalten: Impfen Nonplusultra im Gegensatz zu Nein, auf keinen Fall. Wenn wir sachlich an dieses kontroverse Thema herantreten, müssen wir zugegeben, dass uns Berührungspunkte fehlen.

Wir überlegen, welchen Schaden wir vorziehen? Einen mögliche Impfkonsequenz, die sehr schwerwiegend sein kann gegen eine vielleicht harmlos verlaufenden Hepatitis Erkrankung? Wollen wir dem Körper unserer Kinder wirklich eine Masern Impfung injizieren, wenn doch eine Masern Erkrankung nicht zwangsläufig eine schlimme Verlaufsform haben muss bzw. überhaupt je ausbricht? Alles Fragen, die wir uns in unserem System stellen können.

Wir haben die Chance zu entscheiden. Ohne das ich an dieser Stelle eine persönliche Empfehlung geben möchte. Ganz sachlich betrachtet, darf und kann sich jede Familie in Deutschland die Frage stellen: “ Möchte ich meine Kinder und mich impfen lassen: ja oder nein? “ So will es der Gesetzgeber.

 

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Bildrechte liegen bei Pampers

 

Andere Länder. Andere Kulturkreise haben diese Chance nicht! Bei ihnen kommen Krankheiten, die bei uns mit einer Impfung in den Griff zu kriegen sind in einer anderen Intensität vor. Es spiegelt sich in der Häufigkeit und Verlaufsform der Krankheit wieder. Warum? Weil sie nicht die Möglichkeiten haben, wie sie in unserem medizinischen Ermessen liegen. Wenn sich einer von uns relativ tief in die Hand schneidet und wir damit in eine naheliegende Notfallambulanz fahren, ist der erste Schritt des Mediziners zum Kühlschrank, wo der Impfstoff gegen Tetanus mehrfach vorrätig liegt.

 

Prophylaktisch vs. Leben

Prophylaktisch werden wir gegen dieses schlimme Krankheitsbild, Wundstarrkrampf geimpft. Einfach so. Weil wir es können. Weil unsere Krankenkasse es bezahlt. Wir entscheiden, ob wir es wollen oder unseren Körper dieser Krankheit aussetzen wollen. Es ist allein unsere Entscheidung.

In vielen Ländern geht das nicht. Menschen sind auf Hilfe anderer angewiesen. Auf Mediziner, die sich zur Aufgabe machen helfen zu wollen, um in diese Länder zu reisen und zu impfen. Aufgrund von Spenden haben sie die Möglichkeit Impfstoffe ins Land zu bringen und damit die Menschen ein Stück weit zu schützen. Was bei uns Gang und gebe ist und sogar durch unsere Entscheidung beeinflussbar ist, bedeutet in diesen Ländern pures Leben. Es regiert nicht die Frage, pro oder Kontra. Die Menschen wollen Leben und würden alles für eine lebensrettende Impfung tun.

 

Jasmin Gerat

Jasmin Gerat, die diesjährige Pampers und UNICEF Botschafterin, durfte sich ein Bild vor Ort machen. Sie reiste nach Äthiopien, um mit einem Team in der Region Oramia Mütter mit ihren Neugeborenen und Schwangere gegen Tetanus impfen zu lassen. Seit dem 01. November ist es nämlich endlich wieder so weit: Pampers ruft zur Initiative1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ auf.

Denn das Schlimme? Alle 11 Minuten stirbt immer noch ein Neugeborenes an Tetanus, weil in den sogenannten Entwicklungsländern, wie der Name es bereits sagt, alles noch in der Entwicklung steckt. Sie haben nicht die gleichen medizinischen Standards wie wir. In diesen Ländern wird immer noch unter der Geburt die Nabelschnur mit einem dreckigen Bambusstab durchgeschnitten. Oft sind Hygiene oder sterile Instrumente ein großes Fremdwort. Umso wichtiger, dass sie lernen sich zu schützen.

 

Bereits zum elften Mal startet in diesem November die Aktion von Pampers für UNICEF „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“.

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Was ist Tetanus?

Warum ist Tetanus so schlimm? Das ist eine berechtigte Frage, denn durch unsere hohen hygienischen Standard und die Möglichkeit, dass wenn wir mit Blut in Kombination mit Erde bzw. Erregern in Kontakt kommen uns impfen zu lassen können, macht das Krankheitsbild für uns einen weniger Angst einflößenden Eindruck. Bis zum Beginn meiner Ausbildung und meinem damit verbundenen Einsatz in der Notaufnahme wusste ich persönlich nicht um die hohe Gefahr einer möglichen Tetanus Erkrankung.

Für mich war diese Krankheit nicht sonderlich gefährlich, dabei ist es die am häufigst tödlich verlaufende Infektionskrankheit. Bei uns wurde die Meldepflicht dieser Krankheit aufgehoben, daher sind aktuell statistische Zahlen schwer zu finden. Man kann schätzungsweise sagen, dass sich in Deutschland weniger als 15 Personen pro Jahr mit Tetanus infizieren.

Tetanus ist der sogenannte Wundstarrkrampf. Hierbei befällt ein resistente Bakterium das muskelsteuernde Nervensystem. Die resistenten Sporen kommen so gut wie überall vor: im Straßenlaub oder in unserer Gartenerde. Durch offene Wunden gelangen diese Sporen mithilfe unseres Blutkreislaufes in unseren Organismus und führen dort in rasanter Zeit zu schlimmen Muskelkrämpfen. Diese Krämpfe wirken sich recht schnell auf den ganzen Organismus aus. Führen zu Atemnot, Herzschädigung und vielen weiteren Komplikationen, die letztendlich tödlich sein können.

 

Du kannst helfen!

pampers_unicef_initiative

Seit 2006 hat Pampers für UNICEF ein sinnvolles Programm an den Start gebracht. Es macht sich zur Kernaufgabe Neugeborene vor Tetanus zu schützen. Es leiden in 19 anderen Ländern immer noch 67 Millionen Frauen und Neugeborene an dieser schlimmen Erkrankung. Aus diesem Grund geht es in dem Projekt: eine Pamperspackung für 1 lebensrettende Impfdosis darum Menschen in Entwicklungsländern zu unterstützen und ihnen ein Stück unserer Normalität für ein sicheres Leben mit auf den Weg zu geben. Kaufen wir nur eine Packung der Windeln, die wir ohnehin für unsere Babys brauchen, helfen wir Leben zu retten.

Ein Baby, das die Welt verändert. Unsere #Windelhelden, die unseren Tag jeden Morgen aufs Neue zum schönsten aller Tage machen. Sie vereinen uns. Schenken uns Trost, wo wir glauben keinen mehr zu finden. Das wünsche ich auch Müttern und Vätern in Äthiopien. Ich möchte, dass noch viel mehr Babys unbeschwert lachen und glücklich sein dürfen. Für mich gibt es in der Zeit in der, dass UNICEF Pampers Symbol auf den Windeln im Drogeriemarkt prangt, keine Entscheidung, welche Pampers ich heute kaufen soll. Ich möchte helfen. In erster Linie aber möchte ich Neugeborene vor dieser schlimmen Infektion bewahren und ihnen eine Chance auf Leben schenken.

 

Hilfst auch du mit Pampers zu unterstützen?

https://www.youtube.com/watch?v=_3GBzuDp0CE?utm_source=Lieblingichbloggejetzt&utm_medium=referral&utm_campaign=UNICEF16

 

Alina
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Alina

Bloggerin bei Liebling, ich blogge - jetzt!
Hier schreibt Alina, Mama von zwei Kindern, 28 Jahre jung und wohnhaft am Stadtrand von Köln. Meine Leidenschaft gilt dem Schreiben, Reisen und Leben in meiner kleinen Familie.
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