Zwischen Windeln und Laufschuhen

Da steht man morgens auf, möchte ganz in Ruhe zum Sport, findet aber vor lauter Kinderspielzeug die Laufschuhe nicht.

Dann sitzt man endlich am Kaffeetisch und möchte noch schnell eine Tasse Kaffee vor der Sportstunde trinken, da kotzt dir das Kind liebevoll, auf dein frisch gewaschenes Sport t-shirt.

Mein Leben
Sam in seinem Sportbuggy dem BOB Revolution Pro

Endlich aus der Tür raus, quengelt es unentwegt im Kinderwagen und irgendwann erreichst du vollkommen genervt und abgehetzt den ausgemachten Treffpunkt mit deiner Sportgruppe und denkst dir? Als ob das heute mit Kind etwas Fettverbrenndes geben wird!?

Sport mit Kind ist ein Thema für sich, zur zeit aber in aller Munde. Die Bild, der Regionalsender von neben an und sogar RTL West hat das Thema für sich entdeckt. Die Medien greifen dieses moderne Thema: Sport mit Kind im Kinderwagen, zunehmend auf. ( Heute um 18 Uhr auf RTL West zu sehen oder unter dem Livestream im Internet anzuschauen)

 

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Alina und BOB beim Training

Doch was steckt eigentlich dahinter?

Genau diese Gedanken, habe ich mir letztens gemacht, als ich zu meiner buggyFit Gruppe gefahren bin und zwar OHNE mein Kind.

Mein Kind war letzten Freitag so verschleimt und schnoddrig, dass ich kurzerhand meine Laufschuhe nahm, die Höhle Einriss, die aus meiner Bodenmatte und unzähligen Decken gebaut wurde und mich ins Auto ohne mein geliebtes Kind setzte.

Ohne Kind ging alles wesentlich schneller und so hüpfte ich im Sekunden tackt von A nach B, denn ohne Kind plagte mich kein schlechtes Gewissen, hervor gerufen durch: hysterische Schreianfälle, Panikattacken, Hungerattacken oder diverse andere Zwischenfälle. So fuhr ich meine Strecke gemächlich und ohne Stress, durch den morgendlichen Verkehr.

Doch eine Frage ließ mich im Auto nicht mehr los: “ Würde ich heute merken, dass Sport mit Kind eigentlich gar nicht so effektiv war, wie ich einst dachte?“

Der Gedanke, dass ich zu meinem: Mütter Kaffeeklatsch im Sportoutfit fuhr, ließ mich einfach nicht mehr los.

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BOB Revolution Pro

Am Vortag hatte ich mich noch mit einer Nachbarin darüber unterhalten, wie wichtig Sport im Allgemeinen für uns Menschen ist: worauf sie energisch antwortete: “ Ja, vielleicht für die, die Sport machen, aber doch nicht für mich Kind.“ Im Grunde war damit das Thema, dann auch schon wieder erledigt, obwohl ich noch viele interessante Dinge dazu anzubringen gehabt hätte, denn ganz so einfach war es dann auch nicht. Als ich den Mund jedoch nur öffnete um unser Herz- Kreislauf System ins Spiel zu werfen kam aber leider schon ein böser, wirklich SEHR ausdrucksstarker Blick, der mir signalisierte: “ Entweder du bist jetzt ruhig oder wir zwei haben ein Problem“. Also ließ ich meine Recherchen, ins Archiv wandern und dachte mir: “ Hole ich sie eben zur gegebenen Zeit wieder heraus.“

Und das ist nämlich jetzt!

Nora und Jara
Nora, Trainerin bei buggyFit in Köln

So ganz kann ich dieses Thema nämlich nicht auf sich beruhen lassen, denn Sport hat wirklich einen immensen Gesundheitlichen Vorteil und meine Auswertung des buggyFits Training ohne Kind, hat eben so seine Spuren hinterlassen. Aus diesem Grund habe ich mir gedacht: erfreue ich meinen Blog mit erfrischenden Sportlichen Fakten und präsentiere euch gleich dazu noch eine wundervolle, weibliche Diplom Sportwissenschaftlerin, die uns jegliche Fragen rund ums Thema: Sport mit und ohne Kind beantworten kann.

 

Habt ihr Fragen? Dann immer her damit! Schreibt mir einfach unter: lieblingichblogge@web.de. Ich stelle die Fragen hier und auf meiner FACEBOOKSEITE vor.

Wenn man am Montagmorgen die Bildzeitung aufgeschlagen hat, war kaum zu übersehen, dass das Thema Sport mit Kind sich immer mehr Wertschätzung und Raum in den Medien erkämpft- und soll ich euch etwas, unter uns, dazu sagen? Ich finde genau das, sollte es auch tun! Ich habe mich vor meiner Schwangerschaft von Fitnessstudio zu Fitnessstudio gequält und versucht allem einen positiven Sinn abzugewinnen, aber es wollte einfach nicht klappen. Die Erleuchtung blieb aus. Und  nun steigere ich mein Fitnesslevel seit zwei Monaten kontinuierlich und kann das erste Mal behaupten: “ Ja, ich habe Spaß beim Sport und sehe auch noch so aus, als würde ich welchen tätigen!“

Während meiner sportlichen Aktivität schaue ich das erste Mal nicht permanent auf die Uhr und wünsche mir das baldige Ende herbei. Ich sehne mich das erste Mal bei den Muskelaufbau Übungen nicht danach, dass ein Raubtier aus dem Kölner Zoo ausgebrochen ist und den Weg zu mir findet- und Ich sehne mich auch das erste Mal nicht danach,endlich die Mitgliedschaft im Papierchaos wieder zu finden um sie schnellst möglich wieder zu beendigen. All das blieb dieses Mal aus, denn MIR macht Sport, das erste mal wirklich Freude.

Immer wieder habe ich zu meiner unsportlichen Zeit, Artikel über Sportwunder gelesen und wie sie ausgiebigIGST darüber diskutierten, dass Spaß am Sport das Non Plus Ultra ist, denn ohne bleibt man nicht am Ball. Der einzige Gedanke der mir immer wieder kam- war: “ Ja du Sportwunder, so wie du die Frau findest, finde ich den Spaß am Sport! Im nächsten Jahrhundert, hoffentlich.“ Ich weiß, sehr einfallslos von mir, heute weiß ich das auch, aber ich war frustriert, denn ich wollte Ja unbedingt Spaß am Sport haben, nur so einfach wie es jeder darstellt, ist es eben nicht.

Ich konnte mir nicht einfach die Laufschuhe über die Füße ziehen und fort an über  Stock und Stein schweben; vor der Erleuchtung erlitt ich eher einen Asthmaanfall und kam womöglich nie mehr dazu die Erleuchtung auf den Straßen Kölns in Sportmontour zu finden. Leider sah so die Realität aus.

Mir halfen damals keine weisen Ratschläge, um mich am Thema Sport zu begeistern, heute weiß ich aber, es gibt nichts anderes =) . Das einzige was es gibt ist es- die richtige Sportart für sich zu entdecken und los zu legen. Wie heißt es daher so schön: “ Irgendwann ist jeder einmal schlauer.“ Selbst ich!

Da das Thema Sport, nun aber zunehmend wichtiger wird und ich immer noch sehe, das viele notorisch un-begeistert davon sind und leider auch hier und da ein bischen Wissen fehlt möchte ich in den nächsten Wochen etwas mehr auf das Thema Sport eingehen.

Ich möchte mich mit den Themen beschäftigen:

1.Warum Sport sinnvoll ist

2.Sport mit Kind: die Vor- und Nachteile

und

  1. Wie finde ich die passende Sportart, die zu mir passt?

Denn „Nach einer Befragung des Robert Koch Instituts betreiben 65 % der Frauen Sport, aber von Ihnen nur knapp 40% so aktiv, dass sie davon in der Woche 2,5 Stunden ins Schwitzen bzw. außer Atem kommen.“

Das Sport, aber dennoch wichtig ist für die Frau von Welt sollte uns aber nicht uninteressiert lassen, denn seit ich regelmäßig Sport treibe und das in dem Ausmaß, das ich ins Schwitzen gerate, merke ich zunehmend, dass ich besser Luft bekomme und dazu nicht so schnell aus der Puste bin. Mein Körper ist besser durchblutet, da ich zu wärmeren Händen und Füßen neige. Ein Punkt der mir deutlich auffällt, weil ich es vorher nicht kannte schön warme Hände und Füße zu haben. Ich dachte eher immer daran eine Wiedergeburt eines Untoten Geschöpfes zu sein, da alles immer so extrem kalt war. Gott sei Dank ist diese Zeit vorbei und auch meine unheimliche Vergleiche mit Untoten sind Geschichte, denn ich lebe bewusster und entscheide mich auch so. Oft gehe ich eher eine Station zu Fuß, als mich in eine überfüllte Bahn zu stellen.

Wenn ich Hunger habe greife ich bewusster zum Apfel, als zum Schokoriegel an der Kasse, des Supermarktes.Mein Geldbeutel freut sich zunehmend über meine Idee: bewusster Leben zu wollen.

Ich neige weniger zu Rückenschmerzen, da sich meine ganze Körperhaltung verändert hat und ich somit aufrechter sitze und gehe. Erfreulicherweise bekomme ich nun eher mal etwas geschenkt, weil ich hübsch bin und nicht weil ich so aussehe, als ob man meinen Hunger für zwei stillen müsste.

Ich wirke nach außen anders, bin öfters im liebevollen Umgang mit anderen, da ich eine bessere Ausstrahlung bekommen habe und weniger gestresst bin. Ob man es glaubt oder nicht, meine Zornesfalte ist verschwunden. Ich bin ruhiger und sympathischer seitdem ich im Sportoutfit durch die Kölner Innenstadt schleiche.

Ich schlafe besser und intensiver durch mein gesteigertes Wohlbefinden, das sich auch in meinen zuckersüße braunen Augen wiederspiegelt.So steht nun mein Freund nachts auf um den kleinen Mann zu uns ins Bett zu holen, denn mein sportliche, intensiver Schlaf ist wirklich tief!

Ich bin rund um zufriedener, weil ich ein Ziel verfolge ( und Schlafe)  nebenbei arbeite ich an mir selbst und erfülle meine Mütterlichen Pflichten, die wesentlich leichter von der Hand gehen, wenn man sich öfters in der Woche selbst was Gutes tut.

Und natürlich ist es immer wieder schön durch schwindende Kilozahlen auf der Waage am Ende der Woche belohnt zu werden. =) obwohl selbst das bei mir in den letzten zwei Wochen ausgeblieben ist, habe ich noch nicht den Spaß und die Freude an all dem verloren, denn- auch auf die Gefahr hin, dass ich nun nerve, mir geht es fantastisch 🙂 !

Der Einstieg

Doch auch gerade ich weiß, wie gesagt,wie schwer es ist überhaupt einmal anzufangen. Aus diesem Grund habe ich ein paar kleine Tipps zum Einstieg zusammen gefasst. Ihr müsst euch einfach vor Augen führen, dass irgendwann der Punkt kommen wird, an dem es nicht mehr anstrengend ist, sondern die Belohnung für das einsetzt, dass ihr bereits geleistet habt.Hätte das damals das Sportwunder zu mir gesagt- ich möchte nicht wissen was ich ihm gewünscht hätte!

Aber,am Ende sind die positiven Effekte, die man mit einem Sport bewussten Leben führen kann: wirklich um einiges besser, als die Tüte Chips am Wochenende mit einem schlechten Gewissen. Nun bin auch ich schlauer, denn lange genug habe ich den anderen  Weg gewählt und das mit Liebe, aber es ist nicht zu Vergleichen mit dem Gefühl, dass ich fühle, wenn ich morgens aufstehe und wach bin.

Also Wach!

Probiert einfach mal aus, euch am Anfang kleine Ziele zu setzen. Die erste Woche vielleicht nur Wege eher zu Fuß gehen, als mit dem Auto/Bahn/Bus. Und dann steigert Woche zu Woche eurer Pensum und fangt beispielsweise mit kleinen Laufintervallen an. Eine Minute laufen eine gehen. Abends könntet ihr kleine Muskulaturaufbau Übungen vor dem Fernseher machen oder aber ihr sucht euch eine Freundin und geht mal ne Runde schwimmen. Hauptsache, ihr fangt klein an und erwartet nicht zu viel von euch und dem was ihr da tut. Gute drei Monate braucht es wirklich- um erst einmal in den Muskelaufbau rein zu kommen und nachhaltig zu trainieren. Ich bin gerade zwei ein halb dabei und kann mir so langsam mal ab und an wieder etwas gönnen ohne das ich am nächsten Tag wieder alles drauf habe.

Fangt am besten am Wochenende an. Oft ist es dort ruhiger und ihr habt mehr Zeit. Vielleicht legt ihr euch auch einen Jogger, wie den BOB Revolution Pro zu, so dass ihr mit Kind laufen könnt, denn erstens ist es schöner, als alleine aber dazu effektiver. Ihr dürft nur nicht vergessen, dass eine Kombi aus Ausdauer und Muskelaufbau das Wunder am Ende bewirkt. Je größer die Muskeln, desto effektiver die Verbrennung des Staatsfeind Nummer eins!

Vielleicht findet ihr unter der Woche ein tolles Programm, dass ihr einmal ausprobieren wollt. 30-60 Minuten wären toll, aber das wichtigste ist: IHR SPAß AM SPORT HABT ! =)

In diesem Sinne wünsche ich euch, viel Spaß beim sporteln ,

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p style=“text-align:center;“>Eure Alina von Liebling ich Blogge- Jetzt!

2 comments

  1. Ich habe nach der ersten Schwangerschaft angefangen Nordic Walking mit dem Kleinen in der Tragehilfe zu machen. Ihm hat es super gefallen, Er hat meist einen Teil der Zeit an der frischen Luft geschlafen und für mich hatte sein steigendes Gewicht einen tollen Trainingseffekt. So brauchte ich keinen Babysitter und ich konnte früh wieder mit dem Sport anfangen.

  2. Sehr direkte Satzwahl, gefällt mir.
    Bleib am Ball und es wird sich lohnen.
    Da Sie schon Zeit genug mit Sport und Kind verbringen, einen Klick auf meine Seite und Rezepte finden :)!

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