Meine Ernährungsumstellung | Jetzt aber .. Jetzt aber wirklich … Morgen dann aber … Nein, heute! Ein Leben ohne Industriezucker.

Als ich vor fast drei Jahren diesen Blog ins Leben rief, ging es ursprünglich ausschließlich um das Thema abnehmen. In den letzten Jahren hat er sich zu meiner virtuellen Gedankenwelt entwickelt. Nach der Geburt meiner Tochter stehe ich erneut an dem Punkt, dass ich meinen Körper nicht anschauen kann mit einem kleinen Hängebauch, Beschwerden und rund 10 Kilo zu viel auf den Hüften. Alles ein ästhetisches Problem wäre da nicht unsere liebe Gesundheit, die Übergewicht so gar nicht mag. Wusstet ihr, dass Adipositas (Fettleibigkeit) mit der häufigste Grund für unangenehme Krankheiten ist?

Diabetes, Bluthochdruck, ein zum Tode führender Herzinfarkt (Lokalisation Herz) oder Schlaganfall (Lokalisation Kopf) oder noch schlimmer: durch den Infarkt starke Beeinträchtigung im Bewegungsapparat, Sprachzentrum oder Konzentrationsvermögen. Dies sind alles mögliche Begleiterscheinungen unserer Volkskrankheit Übergewicht. Dabei steht es in der Macht unseres Körper etwas gegen dieses Problem zu unternehmen.

Natürlich spricht hier arg die Krankenschwester aus mir. Gerade deswegen unterscheide ich beim Übergewicht zwischen zwei Arten. Es gibt die Sorte Mensch, die kaum Sport treibt. Viel Ungesundes (Schokolade, Süßes, Fettiges) isst, entweder dick oder dünn ist, grundsätzlich aber nicht viel für den eigenen Körper und das eigene Selbst unternimmt.

Und dann gibt es die, die gerne essen, viel an der frischen Luft sind, Sport treiben, aber einfach die Neigung zu etwas mehr auf den Hüften besitzen. Zu dieser Sorte würde ich gerne gehören. Denn es geht mir beim Abnehmen nicht um die Figur, sondern um ein gesundes Leben. Ich möchte micht nicht mehr so erschöpft und ausgelaugt fühlen. Ich möchte fit, sportlich und gesund sein. Das ist meine oberste Priorität.

Umstellung Ernährung

Zu aller erst haben wir zu Hause unsere Ernährung grundlegen umgestellt. Der Stein, der sozusagen alles ins Rollen gebracht hat. Nun gut, ich gebe zu – das war nicht meine Idee. Der Mann leidet schon seit mehr als zwei Jahren an heftigen Bauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl, Kopfschmerzen, extremer Müdigkeit und … und … Es war sogar so schlimm, dass wir uns Hilfe gesucht haben, da ich alleine mit diesen Beschwerden nicht mehr umgehen konnte. Ich als seine Partnerin wusste einfach nicht mehr, wie ich ihm helfen soll. Zu guter Letzt wusste ich aber auch nicht mehr, wie diesen Alltag ertragen sollte..

Ständig war er müde. Ständig tat ihm etwas weh. Am Ende sagte er es mir schon nicht mehr, weil er Angst hatte, dass ich drunter leide.

Ja ich litt sehr. Wirklich! Es ist kein schönes Gefühl, wenn sich der Alltag einer Familie durchweg um Krankheiten dreht. Wir sind noch soo jung und ständig ist da dieses Unwohlsein im Fokus. Das ist belastend. Nun kam vor ein paar Wochen die Diagnose. Nachdem er gut ein Jahr auf das sogenannte Reizdarmsyndrom und Stress therapiert wurde, stellte sich, dank einer aufmerksamen Ärztin heraus – er leidet an einer Fructose Intoleranz.

Eine Diagnose, die für ihn eine radikale Ernährungsumstellung zur Folge hatte. Während die einen aus Interesse auf Zucker verzichten, muss er zukünftig wirklich grundlegend den Zucker in der Nahrung weglassen. Eine Ernährungsberaterin half ihm seine ersten Schritte in die Wege zu leiten.

Wusstet ihr,

dass wenn wir sagen, wir verzichten auf Zucker – es nicht um Zucker im Allgemeinen geht, sonder wirklich nur um die Fructose?

Unser Handelszucker besteht zu 50 % aus Fructose und 50 % aus Glucose (Traubenzucker). Traubenzucker ist nicht der Feind, die Fructose ist es. Traubenzucker wird innerhalb kürzester Zeit von unserem Körper in verwertbare Energie umgewandelt. Fructose muss erst einmal gespalten werden und ziemlich aufwendig verarbeitet werden. Auf Dauer macht genau dass unseren Körper DICK. Ich habe gelernt, dass nicht Fett dick macht, sondern die Fructose es ist, die unserem Körper wirklich schadet.

Wir haben herausgefunden, das alle light Produkte überhaupt nicht geeignet sind. Vor allem nicht zum Abnehmen, denn sie bestehen aus wenig Fett, ABER und jetzt kommt es knüppel dick, sie haben unheimlich viel Zucker. So besteht ein Naturjoghurt aus 0,1 Prozent Fett, das eh nicht dick macht, aber aus 7,9 Gramm Zucker. Wo hingegen das normale Produkt aus mehr Fett, dafür aber aus 0,1 Gramm Zucker besteht. Aus diesem Grund sollte man IMMER die natürlichen Produkte holen mit mehr Fett.

Sport & Ernährung

Diese Ernährungsumstellung macht zu Beginn sehr müde. Der Körper braucht Zucker. Ich selbst esse auch noch einiges mit Zucker. Habe es aber stark reduziert. Ich freue mich auf den Frühling und auf die frische Luft. Sport ist wirklich nicht mein Freund. Leider gibt es wenig Alternativen. Ich möchte mich nämlich endlich wieder gut fühlen. Zurzeit bin ich müde, ausgelaugt, faul und sehne mich nach Schokolade. Diesem Leben möchte ich gerne ein Ende setzen.

Also, raus geht es an die frische Luft. Ihr Lieben eine ungesunde Ernährung ohne Sport ist wirklich nicht zu unterschätzen. Ich habe in meinem Alltag so viele kranke Leute gesehen, die es alle hätten verhindern können, wenn sie nur etwas mehr auf sich geachtet hätten. Und nein, wir brauchen keine Diäten oder seltsame Programme – das Einzige, was wir wirklich brauchen, ist eine ausgewogene Ernährung und Sport an der frischen Luft.

 

Leckeres Rezept zum Mittagessen ohne Zucker!

Zuckerfrei, warum?

 

 

Schön, dass Du da warst! Sehen wir uns bald wieder?

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5 comments

  1. Ich finde Ernährung ist ein sehr spannendes Thema. Aber es ist wie du sagst, es geht um gesunde Ernährung, sich fit und vital fühlen, Glukose vermeiden und nicht darum die perfekten Maße zu haben. Was hat man davon, wenn man sich dann nur noch müde durch den Tag schleppt! Ich mache gern Sport, komme aber auch zu selten dazu. Was mich bei mir nervt, dass ich zu häufig ins Auto steige & noch viel mehr zu Fuß erledigen könnte.

  2. Auch wenn du deinen Körper nicht ansehen magst – ich muss dir trotzdem sagen, dass ich so gern Fotos von dir sehe. Es gibt selten Menschen, die auf Fotos so viel Ausstrahlung haben, wie du. Ich mag dein liebes Gesicht.

    Aber ich verstehe dich auch so gut und ich finde es auch so schwer, gesund zu leben. Ich nasche gern, finde Sport immer nur partiell nett und habe immer eine Ausrede parat. Manchmal glaube ich, mache ich mir das Leben einfach unnötig schwer.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du bald wieder zufrieden bist und dich magst. Denn Mia braucht das. Eine Mama, die ihr zeigt, dass sie sich selbst mag <3

    Liebste Grüße,

    Sarah

  3. Liebe Alina, das Thema beschäftigt mich auch sehr. Ok, ich verzichte nicht auf Zucker, sondern auf Kohlenhydrate. Und das tut echt gut. Bleib stark und motiviert! Ich bin mir sicher, dass du dein Ziel erreichen wirst! 🙂

  4. Ich sage immer, ich finanziere das Sportstudio hier im Dorf mit, denn ich zahle es seit drei Jahren ohne hin zu gehen…. Ich würde so gerne etwas tun, aber wenn ich dann Zeit habe, dann ist es dunkel draußen oder regnet oder oder oder. Am Besten wäre so ein Heimding. Ein Laufband. Serie an und loslaufen….. egal wann…

    Aber erst mal hab ich meine Ernährung etwas umgestellt und viele süße Getränke verband oder zumindest eingeschränkt. Mal sehen wie das wird… mein Mann behauptet schon etwas zu sehen.

  5. Ach ja, das ewige Thema.. ich müsste und möchte mich diesem Thema eigentlich auch wieder widmen, aber der innere Schweinehund ist grade echt in top Form ? wenigstens einer!

    Hau rein und zieh es durch! ( Und tritt mir bitte in den Popo ? )

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