Abnehmen nach der Schwangerschaft | Was zuletzt geschah?

Abnehmen nach der Schwangerschaft? Gar nicht so einfach oder? Mit den richtigen Tricks schon!

Seit 10 Monaten bin ich Mutter von zwei Kindern. Eine große Umstellung, nicht nur auf unser Leben als Paar und allgemein bezogen, sondern auch auf meine Figur. Bereits nach meiner ersten Schwangerschaft fiel mir das Abnehmen nach der Schwangerschaft nicht leicht. Insgesamt sind 20 Kilo zurückgeblieben. Nach und nach verschwanden sie. Allerdings bin ich auf mein Ausgangsgewicht von 70 Kilo nie zurückgekommen.

Demnach startete ich in meine zweiten Schwangerschaft, die sich sehr zeitnah an meine Erste anschloss, mit plus 10 Kilo. Dieses Mal nahm ich nur rund 15 Kilo zu. Nichtsdestotrotz stehe ich erneut mit plus 20 Kilo da. Das Ausgangsgewicht nach meiner zweiten Schwangerschaft sind stolze 90 Kilo auf eine Körpergröße von 1.72. Ein Gewicht, auf das ich nicht stolz bin. Es macht Probleme. Gesundheitlich, als auch emotional.

Abnehmen nach der Schwangerschaft

Oft schaue ich in den Spiegel und sehe eine Frau, die ich nicht kenne. Nicht, weil ich dick bin. Vielmehr, weil mein Körper das aufzeigt, was ich am meisten an mir kritisiere: Ich tue nichts für mich. Mein Körper ist nicht dick. Er hängt. Meine Haut ist nicht straff. Sie zeigt mir in jeder Falte meine ungesunde Ernährung, den fehlenden Sport. Meine Nägel sind brüchig. Mein Immunsystem schlapp. Jede Erkältung, die um mich herum schnieft, nehme ich mit nach Hause.

Dieser Allgemeinzustand stört mich. Es nervt mich sogar richtig. Aus diesem Grund habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen meinen überflüssigen Pfunden, die nach der Schwangerschaft geblieben sind, den Kampf anzusagen. Der Start – indem ich Euch über die wichtigsten Grundlagen beim Abnehmen informiert habe, liegt inzwischen zwei Monate zurück. Was ist also seitdem geschehen?

Mama nimmt ab

Seit April habe ich 5 Kilo verloren. Ich stehe somit aktuell auf einem Gewicht von 85 Kilo. Diese Gewichtsreduktion habe ich ausschließlich durch eine Ernährungsumstellung erziehlt.

  • Ich esse nichts mehr nach 20 Uhr.
  • Am liebsten verzichte ab 18.30 Uhr auf Essen, aber das gelingt mir fast nie.
  • Ich verzichte weitesgehend auf Industriezucker.
  • Ich trinke abends kein alkoholfreies Bier mehr.
  • Ich trinke tagsüber kaum mehr süße Getränke.
  • Hauptsächlich trinke ich Wasser, Tee und schwarzen Kaffee.
  • Nachdem essen trinke ich in der Regel einen Espresso.
  • Obst und Gemüse sind fester Bestandteil meines Tages.
  • Mittags gibt es oft Salat.
  • Wenn ich essen gehe, bestelle ich mir in der Regel einen Salat.
  • Ich esse in der Regel abends keine Brotmahlzeit mehr.
  • Ich koche täglich frisch.

Meine Tipps und Trick zum Abnehmen nach einer Schwangerschaft

Im Grund sind dies die wesentlichen Grundbausteinen meiner Umstellung. Eine Frau sollte trotzdem nicht vergessen, dass an dem Sprichwort “Ein Kind kommt zehn Monate und geht 10 Monate” etwas Wahres dran ist. Seit einer kurzen Zeit merke ich, wie mein Körper sich wieder strafft. Wie meine Ernährungsumstellung beginnt zu fruchten. Natürlich hat dies viel mit der tatsächlichen Umstellung zu tun, es liegt aber auch daran, dass der Körper seine Zeit braucht und jetzt bereit ist.

Sport das A und O?

Jede Frau weiß sicherlich am besten, ob ihr Körper inzwischen bereit dazu ist, sich erneut zu verändern, oder ob es noch eine Weile braucht. Ich befinde mich zurzeit an einem Punkt, an dem die Ernährung wunderbar klappt, das richtige Ergebnis kann ich aber nicht ohne Sport erreichen. Aus meinem zwei Mal die Wochen laufen ist leider nichts geworden. Es bereitet mir nicht DIE Freude, die ich brauche, um dran zu bleiben. Aus diesem Grund habe ich mir etwas anderes gesucht. ZUMBA.

Nächste Woche habe ich eine Probestunde. Es kann aber auch sein, dass ich alte Leidenschaften neu aufleben lasse und erneut mit dem Tanzen beginne. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber eins kann ich Euch versprechen: Ich werde wieder das tun, was ich liebe, denn es ist nicht so, dass wir nur dieses eine Leben zum Leben haben?

 

In liebe, Eure Alina!

 

 

Schön, dass Du da warst! Sehen wir uns bald wieder?

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3 comments

  1. Ich schliesse mich meiner Vorrednerin an: das Schlimmste ist der Industriezucker. Ich bin auch gerade am Abnehmen. Ausgangsgewicht im Februar bei 1,70m waren 82 kg. Ich habe 15 kg abgenommen, betreut durch eine Ernährungsberaterin und ich habe mit dem Joggen angefangen. Und meine Kinder sind auch schon grösser als Deine, ich denke, da wird es auch wieder leichter, an sich selbst zu denken. Am Wichtigsten ist eine grundlegende Umstellung und nicht wieder in die alten Gewohnheiten zurückzufallen. Aber wenn Du dann auf einmal wieder Klamotten tragen kannst, die Dir schon lange nicht mehr gepasst haben….das ist das Tollste. Und sich im Spiegel anzuschauen und nicht mehr zu sagen: Bäh.

  2. Der Verzicht auf Zucker ist das A&O, ich denke, du hast deinen Erfolg vorallem dem zu verdanken. Und es wird leichter, wirklich. Zucker ist wie eine Droge, man kann sich das wirklich abgewöhnen und verliert den Heißhunger auf Süßes nach ein paar Wochen! 🙂

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